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Filmleitfaden

Wähle aus fünfunddreißig Aufnahmematerialien in fünf Look-Familien und sieben Kopierfilmen, insgesamt zweiundvierzig. Vergleiche sie in der Filmsammlung und wähle dann mit den Hinweisen unten Format und Abschluss. Die meisten Emulationen beruhen auf veröffentlichten Herstellerdaten; die sowjetischen Filme (Svema, DS-5M und NK-2) beruhen auf historischen Handbüchern und Spezifikationen, und zwei experimentelle Filme sind ausgewiesene Ersatzmodelle: Aerochrome schätzt seine Infrarotaufzeichnung aus der Farbe, und Technicolor Process II ist ein vom System inspiriertes Zweifarbenmodell. Einen Überblick über die Emulation bietet der Artikel Wie Filmemulation funktioniert. Mit diesem Leitfaden wählst du einen Ausgangslook und verstehst, wie jede Emulation aufgebaut ist. Zu jedem Film gibt es Hinweise zu:

  • Charakter: Farbe, Kontrast und Struktur des Films, anhand seiner veröffentlichten Eigenschaften.
  • Daten: die Dokumente, auf denen die Emulation beruht (siehe Daten).
  • Abstimmungslicht (Aufnahmematerialien): das Licht, auf das der Film abgestimmt ist; davon geht Szenenlicht zunächst aus.
  • Formate: die Filmformate, in denen der Film hergestellt wurde. Wähle eines mit Format im Bereich Film.
  • Modus: welche Einstellungen von Modus der Film unterstützt und mit welcher er startet.
  • Push (Filme mit dokumentierten Push-Kurven): die Push- und Pull-Werte, für die das Datenblatt Kurven angibt.
  • Kombination mit Kopierfilmen: worauf das Negativ im Modus Positivkopie kopiert wird.
  • Modellhinweise: wie Ashigrain Eigenschaften behandelt, die in den Quelldaten nicht vollständig dokumentiert sind.
  • Datenblattvergleich: wie genau Ashigrain die Kurven, das Korn und die Schärfe der Quelle reproduziert. Dies sind keine Vergleiche mit fotografiertem Film.

Der Filmtyp bezeichnet Farb- oder Schwarzweißfilm als Negativ- oder Umkehrfilm. Das Filmformat ist die Filmbreite samt Bildfenster der Kamera und wird mit Format eingestellt; es bestimmt den Maßstab der physikalischen Effekte. Filmlook und das Menü Filmmaterial darunter wählen das Aufnahmematerial, und Kopierfilm wählt den Kopierfilm. Dies sind die Namen in den Reglern des Plugins. Die Parameterreferenz führt alle Regler auf.

Menü Filmlook

Grundlagen gruppiert die Aufnahmematerialien in beiden Ansichten nach Look. Filmlook wählt die Gruppe, und das Menü Filmmaterial darunter führt die Filme dieser Gruppe auf. Kopierfilm darunter führt die Kopierfilme auf. In der Ansicht Simple enthält das Menü Vorgabe für jedes dieser Aufnahmematerialien eine Vorgabe, in derselben Reihenfolge (siehe Vorgaben). Dieser Leitfaden folgt derselben Reihenfolge:

Filmlook Filmmaterialien
Natürlich (13) Kodak Vision3 50D, Kodak Vision3 500T, Kodak Portra 800, Fujifilm Pro 400H, Kodak Vision2 Expression 500T, Fujifilm Astia 100F, Agfa Agfachrome RSX II 100, Agfa Agfacolor Portrait XPS 160, Agfa Agfacolor Optima II 100, Kodak Vision3 250D, Kodak Vision3 200T, Fujifilm Eterna 250D, Fujifilm Eterna 500
Lebendig und gesättigt (6) Fujifilm Eterna Vivid 500, Kodak Kodachrome 64, Fujifilm Velvia 50, Agfa Agfacolor Ultra 50, Kodak Ektar 100, Kodak Ektachrome 100D
Vintage und ungewöhnlich (6) Kodak Ektachrome P1600, Svema LN-9, Eastman Color Negative 5247, Fujifilm Fujichrome 64T Type II, Kodak Aerocolor IV 2460, DS-5M
Schwarzweiß (6) Eastman Double-X 5222, Kodak Tri-X Reversal 7266, Kodak T-Max P3200, Fomapan R 100, Ilford Ortho Plus, NK-2
Experimentell (4) Polaroid Type 669, Fujifilm FP-100C, Kodak Aerochrome III 1443, Technicolor Process II
Kopierfilm (7) Kodak Vision Color Print Film 2383, Fujifilm Eterna-CP 3513DI, Kodak B&W Print Film 2302, Svema TsP-8R, Kodak Vision Premier Color Print Film 2393, Eastman EXR Color Print Film 5386, Agfa CP30 Colour Print Film

Die Wahl eines Looks wählt das Filmmaterial, das sein Menü anzeigt, und die Wahl eines Filmmaterials im Menü eines Looks stellt das Aufnahmematerial ein. Beides setzt die Regler zurück, die aus den Daten des Films stammen (Format, Modus, Kopiermaterial, Kamerafilter, Szenenlicht, Farbe/Luma-Balance des Korns, Kopierlichter sowie Radius und Schwelle von Lichthof und Bloom); deine relativen Anpassungen bleiben erhalten. Kopierfilm ändert nur den Kopierfilm; jedes Aufnahmematerial lässt sich mit jedem Kopierfilm kombinieren (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Vorgaben speichern weiterhin das Aufnahmematerial und den Kopierfilm selbst, nicht den Look.

So lies diese Abschnitte

Abstimmungslicht und Kamerafilter

Jedes Aufnahmematerial ist auf ein bestimmtes Licht abgestimmt, sein Abstimmungslicht:

  • Kunstlichtfilme (die „T“-Filme, Eterna 500, Eterna Vivid 500, Svema LN-9 und Eastman Color Negative 5247): 3200 K Kunstlicht, modelliert als Schwarzer Strahler mit 3200 K. Fujichrome 64T Type II, für 3100 K ausgelegt, verwendet dasselbe Licht.
  • Tageslichtfilme (die „D“-Filme, Eterna 250D, DS-5M, die Fotofilme Portra 800, Pro 400H, Kodachrome 64, Velvia 50, Ektachrome P1600, Astia 100F, die vier Agfa-Filme und Ektar 100, die Luftbildfilme Aerocolor IV und Aerochrome III, die Sofortbilder Polaroid 669 und FP-100C sowie Technicolor Process II, wo es eine Annahme ist): 5500 K Tageslicht, modelliert als CIE D55.
  • Schwarzweißfilme: 5500 K Tageslicht (CIE D55). Ihre Datenblätter geben keine Lichtabstimmung an.

Szenenlicht (Bereich Szenenlicht) steht zunächst auf Abstimmungslicht des Filmmaterials, sodass eine neutrale Fläche auf dem Negativ neutral aufgezeichnet wird. Setze es auf Benutzerdefiniert und gib Lichttemperatur und Lichttönung an, wenn die Szene mit einem anderen Licht beleuchtet war. Das Negativ zeichnet die Szene dann wärmer oder kühler als neutral auf, wie es echter Film täte, und der automatische Abgleich über die Graukarte führt die Kopie (bzw. den Scan) wieder in Richtung neutral. Im Modus Umkehrfilm gibt es weder eine Lichtbestimmung der Kopie noch einen Abgleich des Scans, daher bleibt der Farbstich im Bild. Ein Farbumkehrfilm, der im Modus Scan ausgewählt ist, erhält den Abgleich des Scans über die Graukarte und den Scanabgleich.

Kamerafilter (Bereich Kamera) steht bei jedem Film zunächst auf Kein Filter. An einer echten Kamera wandeln der Filter 85 (für Kunstlichtfilm bei Tageslicht) und der Filter 80A (für Tageslichtfilm bei Kunstlicht) das Licht in das Abstimmungslicht um, bevor es den Film erreicht, und kosten Belichtung: 2/3 Blendenstufe beim 85 und 2 Blendenstufen beim 80A. Ohne den Filter werden die drei Schichten unausgewogen belichtet. Das Labor kann den Farbstich bei der gemessenen Belichtung durch die Lichtbestimmung herausnehmen, doch bei anderen Belichtungen liegen die Kurven der Schichten nicht mehr deckungsgleich, sodass über- und unterbelichtete Aufnahmen in der Farbe abdriften. Dieses Abdriften ist das Crossover.

Bei einem Kunstlichtfilm im Tageslicht kannst du daher den Filter 85 hinzufügen (Szenenlicht auf Benutzerdefiniert mit etwa 5500 K und Kamerafilter auf 85 setzen) oder den Filter weglassen und das Crossover in Kauf nehmen. Ashigrains Berechnung eines Graus von 18 %, kopiert auf 2383, zeigt, wie gering der Unterschied bei den Vision3-Filmen ist:

Fall Größte Abweichung vom Abstimmungslicht, −3 bis +3 Blendenstufen (CIELAB b*)
Vision3 500T bei 5500 K Tageslicht, ohne 85 0.45
Vision3 50D bei 3200 K Kunstlicht, ohne 80A 0.67

Bei der gemessenen Belichtung beträgt der Unterschied 0: Die Lichtbestimmung über die Graukarte kopiert das Grau unter jedem Licht neutral. In Ashigrain ist das filmeigene Crossover viel größer als dieser Unterschied: Bei +2 und +3 Blendenstufen wird dasselbe Grau unter dem Abstimmungslicht mit b* +5.6 bis +7.6 (gelb) kopiert und ohne den Filter mit bis zu +7.8, gegenüber +0.37 bei der gemessenen Belichtung.

Vorsicht: Bei einem Tageslicht-Umkehrfilm (Ektachrome 100D) unter einem stark abweichenden Licht, etwa 3200 K Kunstlicht ohne 80A, kann schon eine normale Belichtung eine Schicht über das Ende der gemessenen Kurve des Films hinausschieben. Ashigrain hält diese Schicht dann auf dem letzten Wert der Kurve, sodass sich die Farbe in diesem Bildbereich mit der Belichtung nicht mehr ändert. Verwende den Filter 80A, oder halte Szenenlicht näher am Abstimmungslicht.

Formate

Format lässt jedes Filmformat mit jedem Film zu. Jeder Abschnitt führt die Filmformate auf, in denen der Film tatsächlich hergestellt wurde, mit den Namen aus dem Menü Format:

  • 35 mm: Super 35 (4-perf) (der Standard für 35-mm-Filme), Super 35 (3-perf) oder 35mm Academy.
  • 16 mm: 16mm oder Super 16.
  • 8 mm: Standard 8 oder Super 8.
  • 35-mm-Fotofilm (135): 35mm-Kleinbild (135), der Standard für die Fotofilme (Portra 800, Pro 400H, Kodachrome 64, Velvia 50, Ektachrome P1600, T-Max P3200, Astia 100F, die vier Agfa-Filme, Ektar 100, Fujichrome 64T Type II und Ilford Ortho Plus). Einige davon wurden auch als Rollfilm 120 oder als Planfilm hergestellt; dafür hat Ashigrain kein Format. Auch die Luftbildfilme (Aerocolor IV, Aerochrome III) und die Sofortbilder (Polaroid 669, FP-100C) starten mit 35mm-Kleinbild (135): Ihre Datenblätter nennen kein Format oder eines, für das Ashigrain kein Format hat.

Kleinere Filmformate vergrößern denselben Film stärker, daher wirken Korn, Lichthof und Unschärfe stärker. Ashigrain hat kein 65-mm-Format, obwohl Kodak Vision3 50D, 200T und 500T in 65 mm hergestellt hat.

Modus

Modus hat vier Optionen: Positivkopie, Scan, Umkehrfilm und Auto (Standard des Filmmaterials).

  • Negative (Farbe und Schwarzweiß) unterstützen Positivkopie und Scan. Die meisten starten im Modus Positivkopie. Die Farbnegative für die Fotografie (Portra 800, Pro 400H, die drei Agfacolor-Filme und Ektar 100) und der Luftbildfilm Aerocolor IV starten im Modus Scan: Ihre Datenblätter beschreiben das Scannen oder das Kopieren auf Farbpapiere, die Ashigrain nicht modelliert.
  • Farbumkehrfilm unterstützt Umkehrfilm und Scan. Er startet im Modus Umkehrfilm.
  • Schwarzweiß-Umkehrfilm unterstützt nur Umkehrfilm.
  • Auto (Standard des Filmmaterials) wählt immer den filmeigenen Modus. Ein Modus, den der Film nicht verwenden kann, verhält sich wie Auto, sodass ein Umkehrfilm nie kopiert wird.

Der Workflow-Leitfaden erklärt, welches Farbmanagement jeder Modus benötigt.

Im Modus Positivkopie wird ein Negativ auf den Film kopiert, der unter Kopierfilm ausgewählt ist. Jedes Kameranegativ, ob Farbe oder Schwarzweiß, lässt sich mit jedem Kopierfilm kombinieren: mit den Farbkopierfilmen Kodak Vision Color Print Film 2383, Fujifilm Eterna-CP 3513DI, Svema TsP-8R, Kodak Vision Premier Color Print Film 2393, Eastman EXR Color Print Film 5386 und Agfa CP30 Colour Print Film sowie mit dem Schwarzweißfilm Kodak B&W Print Film 2302. Sein Standard-Kopierfilm, in seinem Abschnitt genannt, ist die empfohlene Kombination, und die Wahl des Aufnahmematerials wählt ihn aus. Eine Kombination, die kein Datenblatt vorsieht, etwa ein Kodak-Vision3-Negativ auf 3513DI oder Eastman Double-X 5222 auf 2383, wird aus denselben spektralen Daten und derselben automatischen Lichtbestimmung über die Graukarte berechnet wie die Standardkombination. Nur ein Grade, der einen Kopierfilm gespeichert hat, den der Film nicht aufführt, etwa aus einer älteren Version, greift beim Rendern auf den Standard-Kopierfilm des Negativs zurück.

Schwarzweißnegative werden standardmäßig auf Kodak B&W Print Film 2302 kopiert. Ashigrain behält eine generische Schwarzweiß-Kopierkurve nur für ein Schwarzweißnegativ bei, das keinen Kopierfilm aufführt; jedes Schwarzweißnegativ in den Menüs führt alle sieben Kopierfilme auf.

5386 und CP30. Beide Datenblätter geben einen Laborzielwert für einen Xenon-Projektor an. Auf diesen Zielwert kopiert, wirkt ein Szenengrau unter dem Projektor von Ashigrain leicht unneutral (5386 leicht bläulich, CP30 leicht grünlich und bläulich), daher kopiert die Lichtbestimmung über die Graukarte es stattdessen auf ein visuelles Neutral, wie bei 3513DI und 2393. Der Zielwert des Datenblatts bleibt die Referenz für die Farbstoffe der Kopie. Eastman Color Negative 5247 wird standardmäßig auf 5386 kopiert, die drei Agfacolor-Negative auf CP30.

Ein Farbnegativ auf 2302. Kodak B&W Print Film 2302 ist blauempfindlich: Kodaks technische Daten H-1-2302 drucken seine spektrale Empfindlichkeit von 380 bis 495 nm ab. Ein Farbnegativ lässt durch seine Gelbfarbstoffschicht (die Schicht, die das Blau der Szene aufzeichnet) und seine orange Maske nur wenig blaues Licht durch, daher zeichnet 2302 das Negativ hauptsächlich über diese auf. Die Kopie ist schwarzweiß mit orthochromatischer Tonwiedergabe: Rottöne werden dunkel, Blautöne hell kopiert. Ashigrain berechnet dies wie bei jeder anderen Kombination aus den Farbstoffspektren des Negativs und der Empfindlichkeit von 2302 und bestimmt die Graukarte auf den Zielwert von 2302. Kopierlicht R, G und B werden auf 2302 nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Lichtbestimmung.

Ein Schwarzweißnegativ auf einem Farbkopierfilm. Das Silberbild wird als spektral neutral modelliert, daher sieht jede Schicht des Farbkopierfilms dieselbe Negativdichte, und die Lichtbestimmung über die Graukarte legt das gemessene Grau auf den neutralen Zielwert der Kopie. Die Kopie ist nahezu neutral: Andere Tonwerte erhalten nur den leichten Farbstich der eigenen Schichtkurven des Farbkopierfilms, die einander nicht genau folgen. Kopierlicht R, G und B und Kopierdichte bestimmen das Licht wie bei jedem Farbnegativ.

Die Auswahl des Kopierfilms wird in den Modi Scan und Umkehrfilm nicht verwendet.

Push

Push/Pull (Bereich Entwicklung) entwickelt den Film länger (Push) oder kürzer (Pull). Zwei Filme haben Push-Kurven in ihren Datenblättern: Portra 800 (Push 1 bei EI 1600 und Push 2 bei EI 3200) und T-Max P3200 (−1, +1 und +2 Blendenstufen ab EI 800). Innerhalb dieses Bereichs verwendet Ashigrain die Kurven von Kodak und blendet zwischen benachbarten Kurven über; darüber hinaus nimmt es die nächstgelegene dokumentierte Kurve und fügt für die verbleibenden Blendenstufen den generischen Push hinzu. Alle anderen Negative verwenden den generischen Push, alle Umkehrfilme einen generischen Umkehrfilm-Push. Der Workflow-Leitfaden erklärt beides und auf welchen EI du den Film für einen Push belichtest.

Daten

Der Absatz Daten jedes Abschnitts nennt das Quelldokument und wie vollständig es ist:

  • Gegengeprüft: Eine zweite Digitalisierung bestätigt die extrahierten Kurven. Bei mehreren Filmen erfasst der zweite Durchgang dieselbe Grafik erneut; er prüft also die Extraktion, nicht einen Unterschied zwischen Ausgaben des Datenblatts.
  • Aus dem Datenblatt: aus dem Dokument des Herstellers extrahiert, ohne zweiten Durchgang.
  • Rekonstruiert (nur Svema): Für diese Größe ist nirgends eine Kurve abgedruckt. Ashigrain berechnet sie aus Werten, die in sowjetischen Spezifikationen und Handbüchern abgedruckt sind, und aus ausdrücklich genannten Annahmen über die Kurvenform. Sie ist eine Näherung.
  • Fehlt: Die Quelle hat keine Kurve für diese Größe. Die Näherungen geben an, was Ashigrain stattdessen verwendet.

Modellhinweise

Die Hinweise zu jedem Film weiter unten beschreiben die Modellierungsentscheidungen hinter seiner Emulation. Du findest sie auch auf seiner Seite unter Filme. Die Hinweise zu Kameranegativen umfassen die Kopierlampe und die Zieldichte für Grau, die die Standardkopie prägen.

Einige Näherungen gelten für alle Filme, werden aber nur einmal aufgeführt, unter Kodak Vision3 500T: Bildstandsschwankung, Helligkeitsflackern und bei welchen Formaten Bildstandsschwankung und Helligkeitsflackern standardmäßig aktiviert sind.

Die Stärke des Lichthofs hängt von der Lichthofschutzschicht des Films ab. Die verfügbaren Datenblätter beziffern den Lichthof nicht. Ashigrain modelliert seine Stärke nach der Art der Rückschicht, relativ zu rem-jet:

  • rem-jet-Rückschicht (die Vision3-Negative, Vision2 Expression 500T, die Eterna-Negative und Eastman Color Negative 5247; angenommen für Kodachrome 64, Svema LN-9, DS-5M und NK-2): ein dünner roter Saum dicht an harten Spitzlichtern.
  • Lichthofschutz-Unterschicht (Ektachrome 100D, Tri-X Reversal 7266, Velvia 50, Astia 100F, Fujichrome 64T Type II, Optima II 100, Aerocolor IV und Fomapan R 100; angenommen für Portra 800, Pro 400H, Ektachrome P1600, T-Max P3200, RSX II 100, Portrait XPS 160, Ultra 50, Ektar 100 und Aerochrome III): die halbe Stärke von rem-jet.
  • Grauer Schichtträger oder Lichthofschutzträger (Double-X 5222 und Ilford Ortho Plus): die doppelte Stärke von rem-jet.
  • Keine Lichthofschutzschicht (keine angegeben für Polaroid 669, FP-100C und Technicolor Process II): die sechsfache Stärke von rem-jet.

Ohne Rem-Jet-Schicht gibt jedem Film die Stärke ohne Lichthofschutzschicht.

Fünf Näherungen beschreiben, wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird, und nicht den Film selbst. Sie erscheinen in der Liste jedes Aufnahmematerials, das sie verwendet, und werden hier einmal erklärt:

  • Das Spektrum eines Szenenlichts mit der Einstellung Benutzerdefiniert. Kein Datenblatt definiert ein solches Spektrum, daher verwendet Ashigrain die Referenzlichtart nach CIE 224:2017 bei der eingestellten Lichttemperatur (unter 4000 K ein Schwarzer Strahler, über 5000 K CIE-Tageslicht und eine Mischung zwischen beiden), mit Lichttönung als Grün-Magenta-Filter in CC-Einheiten.
  • Wie die Kamera die Szene misst. Ashigrain stellt die Belichtung so ein, dass eine Graukarte mit 18 % Grau unter dem Szenenlicht und hinter dem Kamerafilter in der Grünschicht (bei Schwarzweißfilmen der einzigen Schicht) auf der Normalbelichtung des Films liegt, abzüglich des veröffentlichten Filterfaktors. Ein echter Belichtungsmesser misst die Leuchtdichte, nicht die Grünschicht des Films.
  • Material, das mit festem Weißabgleich decodiert wird (Eingangsweißabgleich auf Fest auf Decodierweiß). Die Farben werden vom Decodierweiß nach D65 umgerechnet (Bradford), in Reflexionsgrade umgewandelt, die unter D65 angepasst sind, und mit dem Decodierlicht beleuchtet. Das entspricht abgeglichenem Material, bei dem Szenenlicht auf das Decodierlicht gesetzt ist.
  • Die Lichtbestimmung der Kopie (und der Abgleich des Scans) jeder Einstellung. Kein Datenblatt gibt eine Regel für die Lichtbestimmung an, daher bestimmt Ashigrain die Lichter anhand einer simulierten Graukarte mit 18 % Grau, die mit der gemessenen Belichtung belichtet wird, unter dem Szenenlicht und hinter dem Kamerafilter, aber ohne die mit Belichtung eingestellte Abweichung, und die wie das Bild entwickelt wird. Die Kopierlichter kopieren dieses Grau auf die Zieldichte der Kopie, und ein Scan legt es auf 18 % Grau. Eine Schwarzweißkopie legt es auf die visuelle Dichte 1.0. Über- und unterbelichtete Einstellungen werden daher weiterhin heller bzw. dunkler kopiert. Die Lichtbestimmung der Kopie gilt für Farbnegative und Double-X 5222 im Modus Positivkopie. Der Abgleich des Scans gilt für alle Filme, die Scan unterstützen, einschließlich Farbumkehrfilm. Im Modus Umkehrfilm gibt es weder eine Lichtbestimmung der Kopie noch einen Abgleich des Scans.
  • Die Einheit von Scanabgleich R, G und B. Scanner haben keine Standardeinheit, daher entspricht ein Punkt der Größe eines Kopierlichtpunkts: 0.025 log-Belichtung beim Gradienten der Schicht in der Skalenmitte. Nur für Farbnegativ- und Farbumkehrfilme im Modus Scan; Schwarzweißscans ignorieren diese Regler.

Datenblattvergleich

Der Absatz Datenblattvergleich jedes Abschnitts vergleicht das Rendering von Ashigrain mit den veröffentlichten Daten, auf denen der Film beruht. Da die Filme aus diesen Kurven aufgebaut sind, ist eine enge Übereinstimmung zu erwarten: Die Vergleiche zeigen, dass die Daten korrekt reproduziert wurden, nicht dass ein gerendertes Bild fotografiertem Film entspricht. Die Vergleiche sind:

  • Tonwerte: die Kennlinien von Ashigrain gegenüber den digitalisierten Kennlinien des Datenblatts, verglichen mit dem Fehler der Digitalisierung selbst. Das zeigt, dass die Kurven korrekt reproduziert wurden. Die Farbgenauigkeit wird damit nicht gemessen.
  • Korn (σD): die RMS-Körnigkeit von Ashigrain gegenüber dem Datenblatt, mit einem Zielwert von ±10 %. Das Korn ist auf das Datenblatt kalibriert, daher bestätigt dieser Vergleich die Kalibrierung. Wo die Körnigkeit im Datenblatt selbst modelliert ist, wird das Ergebnis als Näherung gekennzeichnet.
  • Schärfe (MTF): die gemessene Antwort einer gerenderten Kante abzüglich der Antwort laut Datenblatt bei 10, 20 und 40 cycles/mm, angegeben als Differenz ohne Zielwert für Bestehen oder Nichtbestehen.

Sieh dir die Kurven und Modellhinweise jedes Films an.

Natürlich

Kodak Vision3 50D

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm (5500K), Prozess ECN-2, auf Acetatträger mit rem-jet-Rückschicht. EI 50 bei Tageslicht oder EI 12 bei Kunstlicht mit einem Filter 80A. Er ist der unempfindlichste Kinefilm im Katalog und hat das feinste Korn der Vision3-Filme. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0 R 0.0046, G 0.0044, B 0.0083. Geeignet für saubere, helle Tageslichtaufnahmen, bei denen das Korn im Hintergrund bleiben soll.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-5203t (überarbeitet 7-15). Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte, MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm, 16 mm und Super 8. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A, den das Datenblatt für Kunstlicht vorschreibt. Ashigrain verwendet ein Modell auf Basis von Verhältnissen Schwarzer Strahler.
  • Die Korngröße jeder Schicht wird getrennt von der veröffentlichten RMS-Körnigkeit modelliert, die Dichteschwankungen beschreibt.
  • Die Konstanten der Push/Pull-Entwicklung.
  • Die Wechselwirkung der Farbschichten während der Entwicklung wird modelliert.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −3.03 bis 2.00). Ashigrain setzt sie geradlinig fort.
  • Das Verhältnis von Farbstoffmenge und Schichtdichte wird modelliert.
  • Der Lichthofbeitrag jeder Schicht wird modelliert; das Datenblatt beziffert ihn nicht.
  • Die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht, die verwendet wird, wenn der Lichthofschutz entfernt ist.
  • Der Übergang zu Bloom wird modelliert und nicht anhand eines Datenblatts kalibriert.
  • Standardstärke und -radius des Lichthofs. Kein Datenblatt beziffert den Lichthof, daher verwendet Ashigrain einen dünnen roten Saum dicht an harten Spitzlichtern. Das gilt für jeden rem-jet-Film.
  • Standardstärke und -radius von Bloom: ein schwaches Leuchten, wenige Pixel breit. Bloom hat keine Grundlage im Datenblatt, und das gilt für jeden Film.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Das Datenblatt nennt Lampe und Filter, druckt aber kein Spektrum ab.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.033 (Blau, 10 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision3 50D.

Kodak Vision3 500T

Charakter. Auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativfilm (3200K), Prozess ECN-2, auf Acetatträger mit rem-jet-Rückschicht. EI 500 bei Kunstlicht oder EI 320 bei Tageslicht mit einem Filter 85. Er ist der Standardfilm von Ashigrain: der empfindlichste Vision3-Film, mit sichtbar mehr Korn als die unempfindlicheren Vision3-Filme. Die Blauschicht ist am gröbsten. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0 R 0.0064, G 0.0071, B 0.0192.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-5219t (überarbeitet 7-15). Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte, MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm, 16 mm und Super 8. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht. Das Datenblatt nennt nur die Farbtemperatur, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200 K. Das gilt für jeden Kunstlichtfilm.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 85, den das Datenblatt für Tageslicht vorschreibt.
  • Die Korngröße jeder Schicht wird getrennt von der veröffentlichten RMS-Körnigkeit modelliert, die Dichteschwankungen beschreibt. Ashigrain verwendet für die Farbfilme feine Größen von etwa 2.5 bis 7 µm auf dem Film (5 bis 5.5 µm große Silberklumpen bei Schwarzweiß), sodass das Korn als feine Textur wirkt; Korngröße im Bereich Korn skaliert sie. Die Kornstärke bleibt auf die Körnigkeit des Datenblatts kalibriert.
  • Push und Pull nutzen modellierte Entwicklungseinstellungen; veröffentlichte Kurven liegen nicht vor.
  • Die Wechselwirkung der Farbschichten während der Entwicklung wird modelliert.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −4.00 bis 1.00).
  • Das Verhältnis von Farbstoffmenge und Schichtdichte wird modelliert. Die Farbstoffkurven des Datenblatts sind auf ihr Maximum normiert.
  • Der Lichthofbeitrag jeder Schicht wird modelliert; das Datenblatt beziffert ihn nicht.
  • Die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht, die verwendet wird, wenn der Lichthofschutz entfernt ist.
  • Der Übergang zu Bloom wird modelliert und nicht anhand eines Datenblatts kalibriert.
  • Standardstärke und -radius des Lichthofs. Kein Datenblatt beziffert den Lichthof, daher verwendet Ashigrain einen dünnen roten Saum dicht an harten Spitzlichtern. Das gilt für jeden rem-jet-Film.
  • Standardstärke und -radius von Bloom: ein schwaches Leuchten, wenige Pixel breit. Bloom hat keine Grundlage im Datenblatt, und das gilt für jeden Film.
  • Die Amplitude der Bildstandsschwankung für jedes Format. Sie hängt nur vom Format ab und gilt für jeden Film.
  • Die Amplitude des Helligkeitsflackerns für jedes Format. Sie hängt nur vom Format ab und gilt für jeden Film.
  • Bei welchen Formaten Bildstandsschwankung und Helligkeitsflackern standardmäßig aktiviert sind. Das gilt für jeden Film.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.047 (Blau, 10 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision3 500T.

Kodak Portra 800

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie, Prozess C-41. EI 800 bei Tageslicht oder Elektronenblitz oder EI 200 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Kein Farbnegativfilm in den Menüs ist empfindlicher. Kodak veröffentlicht vollständige Kennlinien für Push 1 (EI 1600) und Push 2 (EI 3200) sowie für EI 800. Das Datenblatt gibt keine RMS-Körnigkeit an, sondern nur einen Print Grain Index, der laut Kodak nicht mit ihr vergleichbar ist; daher übernimmt Ashigrain das Korn des Vision3 500T. Er startet im Modus Scan: Das Datenblatt enthält Hinweise zum Scannen, und seine Hinweise zum Kopieren nennen nur Farbpapiere, die Ashigrain nicht modelliert.

Daten. Technische Daten E-4040 von Kodak Alaris (überarbeitet 2-16). Kennlinien für EI 800, 1600 und 3200 gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit und MTF aus dem Datenblatt; Farbstoffdichte aus dem Datenblatt, nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum. Keine Körnigkeitskurve und kein Körnigkeitswert.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135) und Rollfilm 120. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Push. Push 1 (EI 1600) und Push 2 (EI 3200) verwenden die Kurven von Kodak. Jeder Pull und jeder Push über zwei Blendenstufen hinaus fügt den generischen Push hinzu (siehe Push).

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard) oder jeder andere Farbkopierfilm, jeweils als Ersatz für die Farbpapiere, die das Datenblatt nennt, oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Körnigkeit. Das Datenblatt enthält nur einen Print Grain Index, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 500T (5219). Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Portra 800.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A, den das Datenblatt für Kunstlicht vorschreibt.
  • Push-Stufen außer Push 1 und Push 2.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −3.74 bis 0.26), für alle drei Kurvensätze.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht.
  • Die Wechselwirkung der Farbschichten während der Entwicklung wird modelliert.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Beim Kopieren auf 2383 kann die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern bei diesem Film geringfügig (um bis zu etwa 0.2 Punkte) von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 500T. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.062 (Rot, 10 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Portra 800.

Fujifilm Pro 400H

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie, Prozess C-41 (oder Fujifilm CN-16). EI 400 bei Tageslicht oder Elektronenblitz oder EI 100 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Der Film hat eine vierte, cyanempfindliche Farbschicht. Ihre spektrale Empfindlichkeit ist abgedruckt, nicht aber, wie stark sie auf die Rotschicht wirkt; daher behält Ashigrain drei Schichten bei und modelliert die vierte nicht. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt 4 bei einer Dichte von 1.0 über dem Minimum. Er startet im Modus Scan.

Daten. Datenblatt AF3-176E von Fujifilm. Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit (einschließlich der vierten Schicht) aus dem Datenblatt; Farbstoffdichte aus dem Datenblatt, nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum; eine visuelle MTF-Kurve. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135), Rollfilm 120 und 220. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Ashigrain modelliert kein Fotopapier, daher dient eine Kinokopie als Ersatz.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die vierte, cyanempfindliche Schicht. Sie wird nicht modelliert.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt enthält eine einzige Kurve, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 4, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Quadratwurzel der Dichte.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −3.58 bis 0.66).
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Beim Kopieren auf 2383 kann die Kopie dieses Films geringfügig von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen, stärker als bei den Kinefilm-Negativen.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.031 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Pro 400H.

Kodak Vision2 Expression 500T

Charakter. Auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativfilm (3200K), Prozess ECN-2, auf Acetatträger mit rem-jet-Rückschicht. EI 500 bei Kunstlicht oder EI 320 bei Tageslicht mit einem Filter 85. Kodak stellt ihn als weicheren Film als seine übrigen Negativfilme vor, mit geringerem Kontrast und geringerer Farbsättigung; sein Gradient in der Skalenmitte bleibt unter 0.6. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0, aus dem Diagramm abgelesen, etwa R 0.0067, G 0.0091, B 0.0208. Sein zurückhaltender Kontrast macht ihn zu einem nützlichen Ausgangspunkt für weiche, gedämpfte Grades.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-5229 (neu 10-2005). Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (der Cyanfarbstoff ab 410 nm), MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm (5229) und 16 mm (7229). Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht (ein Schwarzer Strahler mit 3200 K), und die spektrale Transmission des Konversionsfilters 85.
  • Die Korngröße jeder Schicht wird getrennt von der veröffentlichten RMS-Körnigkeit modelliert, die Dichteschwankungen beschreibt.
  • Push und Pull nutzen modellierte Entwicklungseinstellungen; veröffentlichte Kurven liegen nicht vor.
  • Die Wechselwirkung der Farbschichten während der Entwicklung wird modelliert.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −3.90 bis 0.00).
  • Das Verhältnis von Farbstoffmenge und Schichtdichte wird modelliert. Die Farbstoffkurven des Datenblatts sind auf ihr Maximum normiert.
  • Die Lichthofgewichte je Schicht und die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht.
  • Die Weichheit der Bloom-Schwelle sowie der standardmäßige Lichthof und Bloom, wie bei den anderen rem-jet-Filmen.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.030 (Grün, 20 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision2 Expression 500T.

Fujifilm Astia 100F

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm, Prozess E-6 (oder Fujifilm CR-56), Code RAP100F. EI 100 bei Tageslicht oder EI 32 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Fujifilm hat ihn für natürliche Hauttöne entwickelt und nennt ihn den weichsten in der Tonwiedergabe und zurückhaltendsten in der Farbe unter seinen Fujichrome-Filmen. Seine Kurven sind sanfter als die des Velvia 50, mit maximalen Dichten von etwa 3.3 bis 3.5, und die drei Schichten fallen unterhalb der Dichte 2.5 nahezu zusammen. RMS-Körnigkeit 7, abgelesen bei einer Bruttodichte von 1.0.

Daten. Fujifilm-Datenblatt AF3-149E. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, Cyan-, Magenta- und Gelbfarbstoffkurven (jeweils auf einen Spitzenwert von 1.0 normiert, ohne Minimal- oder Neutralkurve) und eine MTF-Kurve aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); das Datenblatt nennt außerdem 120, 220, Planfilm und QuickLoad. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt enthält eine einzige Kurve, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Der einzelne Wert 7 ist bei einer Brutto- (nicht Netto-)Dichte abgelesen, daher rechnet Ashigrain ihn um und skaliert ihn mit der Dichte.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Das Datenblatt nennt einen Bereich von −½ bis +2 Blendenstufen, druckt aber keine Kurven ab, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom. Die Lichthofschutz-Unterschicht wird im Datenblatt genannt, aber nicht beziffert.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.012 (20 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Astia 100F.

Agfa Agfachrome RSX II 100

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm von Agfa-Gevaert, entwickelt in Agfas Prozess AP 44, kompatibel mit E-6. EI 100 bei Tageslicht. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Laut Agfas Leitfaden bleibt die Farbneutralität innerhalb einer Blendenstufe Push oder Pull vollständig erhalten und verschiebt sich bei zwei Stufen nur leicht. Seine Grünschicht erreicht eine hohe Maximaldichte von etwa 4.0. Der Leitfaden gibt eine RMS-Körnigkeit von 10.0 an, ohne zu sagen, ob sie bei einer Brutto- oder Nettodichte abgelesen ist.

Daten. Agfa-Leitfaden Professional Films Technical Data PF (1. Ausgabe, 09/1998), Spalte RSX II 100. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, getrennte Cyan-, Magenta- und Gelbfarbstoffkurven mit einem visuellen Grau und eine Schärfekurve (MTF) aus dem Leitfaden, ohne Gegenprüfung. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); der Leitfaden nennt außerdem 120 und Planfilm. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die Körnigkeit. Der Wert des Leitfadens sagt nicht, ob Brutto- oder Nettodichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Ektachrome 100D (5294), des Umkehrfilms gleicher Empfindlichkeit. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des RSX II 100.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Der Leitfaden druckt eine einzige visuelle Kurve ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Der Leitfaden gibt sie für diesen Film nicht an, daher nimmt Ashigrain eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Es sind keine Kurven veröffentlicht, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Ektachrome 100D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.021 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Agfa Agfachrome RSX II 100.

Agfa Agfacolor Portrait XPS 160

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie von Agfa-Gevaert, entwickelt in Agfas Prozess AP 70, kompatibel mit C-41. EI 160 bei Tageslicht. Agfas Leitfaden stellt ihn als Porträtfilm mit zurückhaltender Sättigung, flachem Kontrast und hervorragender Hauttonwiedergabe vor; sein Grüngradient bei mittlerer Dichte beträgt etwa 0.54, flacher als der des Ultra 50. Der Leitfaden gibt eine RMS-Körnigkeit von 3.5 an, die niedrigste der beschriebenen Agfacolor-Filme. Er startet im Modus Scan und wird standardmäßig auf Agfa CP30 kopiert.

Daten. Agfa-Leitfaden Professional Films Technical Data PF (1. Ausgabe, 09/1998), Spalte Portrait XPS 160. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und eine Schärfekurve (MTF) aus dem Leitfaden, ohne Gegenprüfung; Farbstoffdichte nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Ashigrain verwendet für diesen Tageslichtfilm bei Kunstlicht den Filter 80A (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter); der Leitfaden nennt keinen Konversionsfilter.

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); der Leitfaden nennt außerdem 120 und 220. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Agfa CP30 Colour Print Film (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Ashigrain modelliert kein Fotopapier, daher dient eine Kinokopie als Ersatz.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Körnigkeit. Der Wert des Leitfadens sagt nicht, ob Brutto- oder Nettodichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 250D (5207), des Tageslichtnegativs mit der nächstliegenden Empfindlichkeit. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Portrait XPS 160.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Der Leitfaden druckt eine einzige visuelle Kurve ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern kann bei diesem Film geringfügig (um bis zu etwa 0.27 Punkte) von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 250D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.053 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Agfa Agfacolor Portrait XPS 160.

Agfa Agfacolor Optima II 100

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie von Agfa-Gevaert, entwickelt in Agfas Prozess AP 70, kompatibel mit C-41. EI 100 bei Tageslicht. Agfas Leitfaden ordnet ihn innerhalb der Agfacolor-Reihe bei hoher Farbsättigung ein; sein Grüngradient bei mittlerer Dichte beträgt etwa 0.62. Der Leitfaden gibt eine RMS-Körnigkeit von 4.0 an und druckt seinen Schichtaufbau ab. Er startet im Modus Scan und wird standardmäßig auf Agfa CP30 kopiert.

Daten. Agfa-Leitfaden Professional Films Technical Data PF (1. Ausgabe, 09/1998), Spalte Optima II 100. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und eine Schärfekurve (MTF) aus dem Leitfaden, ohne Gegenprüfung; Farbstoffdichte nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Ashigrain verwendet für diesen Tageslichtfilm bei Kunstlicht den Filter 80A (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter); der Leitfaden nennt keinen Konversionsfilter.

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); der Leitfaden nennt außerdem 120 und Planfilm. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Agfa CP30 Colour Print Film (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Ashigrain modelliert kein Fotopapier, daher dient eine Kinokopie als Ersatz.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Körnigkeit. Der Wert des Leitfadens sagt nicht, ob Brutto- oder Nettodichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 50D (5203), des Tageslichtnegativs mit der nächstliegenden Empfindlichkeit. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Optima II 100.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Der Leitfaden druckt eine einzige visuelle Kurve ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Der Leitfaden druckt eine Lichthofschutzschicht ab, quantifiziert sie aber nicht. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 50D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.012 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Agfa Agfacolor Optima II 100.

Kodak Vision3 250D

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm (5500K), Prozess ECN-2, auf Acetatträger mit rem-jet-Rückschicht. EI 250 bei Tageslicht oder EI 64 bei Kunstlicht mit einem Filter 80A. Ein Tageslichtfilm für den allgemeinen Einsatz. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0 R 0.0054, G 0.0063, B 0.0134.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm und 16 mm. Kodak stellt 250D nicht in Super 8 her. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Das Verhalten bei Push/Pull-Entwicklung. Dazu ist nichts veröffentlicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Die Korngröße jeder Schicht wird getrennt von der veröffentlichten RMS-Körnigkeit modelliert, die Dichteschwankungen beschreibt.
  • Die Lichthofgewichte je Schicht. Das Datenblatt nennt die rem-jet-Rückschicht, enthält aber keine Lichthofdaten.
  • Die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht, die verwendet wird, wenn der Lichthofschutz entfernt ist.
  • Der Übergang zu Bloom wird modelliert und nicht anhand eines Datenblatts kalibriert.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A, den das Datenblatt für Kunstlicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Das Verhältnis von Farbstoffmenge und Schichtdichte wird modelliert.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.040 (Blau, 20 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision3 250D.

Kodak Vision3 200T

Charakter. Auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativfilm (3200K), Prozess ECN-2, auf Acetatträger mit rem-jet-Rückschicht. EI 200 bei Kunstlicht oder EI 125 bei Tageslicht mit einem Filter 85. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0 R 0.0052, G 0.0064, B 0.0154.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm, 16 mm und Super 8. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht. Das Datenblatt nennt nur die Farbtemperatur, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200 K.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Das Verhalten bei Push/Pull-Entwicklung. Dazu ist nichts veröffentlicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Die Korngröße jeder Schicht wird getrennt von der veröffentlichten RMS-Körnigkeit modelliert, die Dichteschwankungen beschreibt.
  • Die Lichthofgewichte je Schicht. Das Datenblatt nennt die rem-jet-Rückschicht, enthält aber keine Lichthofdaten.
  • Die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht, die verwendet wird, wenn der Lichthofschutz entfernt ist.
  • Der Übergang zu Bloom wird modelliert und nicht anhand eines Datenblatts kalibriert.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 85, den das Datenblatt für Tageslicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Das Verhältnis von Farbstoffmenge und Schichtdichte wird modelliert.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.042 (Grün, 40 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision3 200T.

Fujifilm Eterna 250D

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm. EI 250 bei Tageslicht oder EI 64 bei Kunstlicht mit einem Kodak-Filter 80A. Fujifilm hat die Produktion von Kinefilm am 31. März 2013 eingestellt. Die veröffentlichten Daten umfassen einen Wert der RMS-Körnigkeit (3.5 bei einer Dichte von 1.0), eine neutrale Schärfekurve und Kennlinien über einer relativen Belichtungsachse. Die Modellhinweise unten erläutern, wie sie verwendet werden.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm und 16 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Fujifilm Eterna-CP 3513DI (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt für alle Schichten eine einzige Rechteckwellen-Kontrastübertragungsfunktion (CTF) ab.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 3.5, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Quadratwurzel der Dichte.
  • Der Punkt der Normalbelichtung auf der relativen Belichtungsachse. Die Kurven sind nur in Blendenstufen der Kamera beschriftet, daher legt Ashigrain die Normalbelichtung auf die Marke bei 0 Blendenstufen.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher passt Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 an sie an.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters Kodak 80A, den das Datenblatt für Kunstlicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Korngröße jeder Schicht ist eine Modellierungsentscheidung; die Quelle gibt die Größe der Farbstoffwolken nicht an.
  • Push und Pull nutzen modelliertes Entwicklungsverhalten und modellierte Einstellungen; die Quellen dokumentieren beides nicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Der Lichthofbeitrag jeder Schicht wird modelliert; die Quelle beziffert ihn nicht.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz.
  • Die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain rem-jet an, wie bei den ECN-2-Negativen von Kodak.
  • Der Prozess. Die Dokumente von Fujifilm zu diesem Film nennen keinen, daher verwendet Ashigrain ECN-2, wie für Eterna Vivid 500 angegeben.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Korn- und Schärfevergleiche sind als Näherungen gekennzeichnet, weil die Körnigkeitskurve modelliert ist und die Schärfe mit der einzigen Kurve der Rechteckwellen-Antwort verglichen wird. Die größte Differenz der Rechteckwellen-Antwort beträgt 0.008. Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Eterna 250D.

Fujifilm Eterna 500

Charakter. Auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativfilm (3200K). EI 500 bei Kunstlicht oder EI 320 bei Tageslicht mit einem Kodak-Filter 85. Fujifilm hat die Produktion von Kinefilm am 31. März 2013 eingestellt. Wie beim Eterna 250D druckt Fujifilm einen einzelnen Wert der RMS-Körnigkeit (3.5), eine einzige neutrale Schärfekurve und Kennlinien über einer relativen Belichtungsachse ab.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm und 16 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Fujifilm Eterna-CP 3513DI (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht. Das Datenblatt nennt nur die Farbtemperatur, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200 K.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt eine einzige Kontrastübertragungsfunktion (CTF) ohne Dichtelegende ab.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 3.5.
  • Der Punkt der Normalbelichtung auf der relativen Belichtungsachse.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Ashigrain passt die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 an die abgedruckte Neutralkurve bei mittlerer Dichte an.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters Kodak 85, den das Datenblatt für Tageslicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Korngröße jeder Schicht ist eine Modellierungsentscheidung; die Quelle gibt die Größe der Farbstoffwolken nicht an.
  • Push und Pull nutzen modelliertes Entwicklungsverhalten und modellierte Einstellungen; die Quellen dokumentieren beides nicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Der Lichthofbeitrag jeder Schicht wird modelliert; die Quelle beziffert ihn nicht.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz.
  • Die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt rem-jet an.
  • Der Prozess. Die Dokumente von Fujifilm zu diesem Film nennen keinen, daher verwendet Ashigrain ECN-2.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Korn- und Schärfevergleiche sind als Näherungen gekennzeichnet. Die größte Differenz der Rechteckwellen-Antwort beträgt 0.009. Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Eterna 500.

Lebendig und gesättigt

Fujifilm Eterna Vivid 500

Charakter. Auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativfilm (3200K), Prozess ECN-2. EI 500 bei Kunstlicht oder EI 320 bei Tageslicht mit einem Kodak-Filter 85. Er ist die Vivid-Variante des Eterna 500. Fujifilm hat die Produktion von Kinefilm am 31. März 2013 eingestellt. Das Modell nutzt die nachfolgend beschriebenen veröffentlichten Eterna-Daten. Ohne zweite Quelle liegt keine unabhängige Schätzung des Digitalisierungsfehlers vor.

Daten. Datenblatt KB-0901ER von Fujifilm. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (nur Neutralkurve bei mittlerer Dichte und Minimum) und eine Rechteckwellen-Antwort (CTF) aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm und 16 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Fujifilm Eterna-CP 3513DI (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht. Das Datenblatt nennt nur die Farbtemperatur, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200 K.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt eine einzige Kontrastübertragungsfunktion (CTF) ab.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 3.5.
  • Der Punkt der Normalbelichtung auf der relativen Belichtungsachse.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Ashigrain passt die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 an die abgedruckte Neutralkurve bei mittlerer Dichte an.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters Kodak 85, den das Datenblatt für Tageslicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Korngröße jeder Schicht ist eine Modellierungsentscheidung; die Quelle gibt die Größe der Farbstoffwolken nicht an.
  • Push und Pull nutzen modelliertes Entwicklungsverhalten und modellierte Einstellungen; die Quellen dokumentieren beides nicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Der Lichthofbeitrag jeder Schicht wird modelliert; die Quelle beziffert ihn nicht.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz.
  • Die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt rem-jet an.
  • Das Spektrum der Kopierlampe.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers vorliegt. Die Korn- und Schärfevergleiche sind als Näherungen gekennzeichnet. Die größte Differenz der Rechteckwellen-Antwort beträgt 0.011. Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Eterna Vivid 500.

Kodak Kodachrome 64

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm, Prozess K-14. EI 64 bei Tageslicht oder EI 16 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Seine Skala ist lang und kontrastreich, mit maximalen Dichten von etwa 3.3 bis 3.7, und im oberen Teil der Skala bleibt die Rotdichte über der Grün- und der Blaudichte, sodass dichte Schatten eher warm als blau sind. Das Korn ist sehr fein: RMS-Körnigkeit 10, abgelesen bei einer Bruttodichte von 1.0. Die Schärfekurve des Datenblatts bleibt bis etwa 15 cycles/mm über 100 %.

Daten. Technische Daten E-55 von Kodak (Juni 2009), die Kodachrome 25, 64 und 200 abdecken. Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (ab 420 nm, auf eine visuell neutrale Dichte normiert) und eine visuelle MTF-Kurve aus dem Datenblatt. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (Code PKR); das Datenblatt nennt keine Größen. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt eine einzige visuelle Kurve ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Der einzelne Wert ist bei einer Brutto- (nicht Netto-)Dichte abgelesen, daher rechnet Ashigrain ihn um und skaliert ihn mit der Dichte.
  • Die Menge jedes Farbstoffs. Die Farbstoffkurven sind auf eine visuell neutrale Dichte normiert, ohne Neutralkurve bei mittlerer Dichte.
  • Das Spektrum der Grunddichte, das das Farbstoffmodell für Umkehrfilm verwendet. Es ist keine Kurve der Minimaldichte abgedruckt.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Es sind keine Kurven veröffentlicht, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain rem-jet an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes, wie beim Ektachrome 100D (siehe Kodak Ektachrome 100D).

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.024 (20 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Kodak Kodachrome 64.

Fujifilm Velvia 50

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm, Prozess E-6 (oder Fujifilm CR-56). EI 50 bei Tageslicht oder EI 16 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Fujifilm stellt ihn als Film für sehr gesättigte Farben vor; seine Kurven sind steil, mit einer maximalen Gründichte von etwa 3.8. Das Korn ist fein: RMS-Körnigkeit 9 bei einer Dichte von 1.0 über dem Minimum. Das Datenblatt gibt einen Push/Pull-Bereich von −½ bis +1 Blendenstufe an, druckt aber keine Push-Kurven ab.

Daten. Datenblatt AF3-0221E2 von Fujifilm. Kennlinien gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild); spektrale Empfindlichkeit aus dem Datenblatt; getrennte Farbstoffkurven für Cyan, Magenta und Gelb, ohne Neutralkurve, wobei die Gelbkurve bei 620 nm endet; eine MTF-Kurve. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135), Rollfilm 120 und 220 sowie Planfilm. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt eine einzige Kurve ohne Angabe der Densitometrie ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 9.
  • Die Menge jedes Farbstoffs. Die Farbstoffkurven sind ohne Neutralkurve abgedruckt, daher übernimmt Ashigrain ihre Skalierung so, wie sie abgedruckt ist.
  • Das Spektrum der Grunddichte, das das Farbstoffmodell für Umkehrfilm verwendet.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Das Datenblatt gibt einen Bereich, aber keine Kurven an, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom. Die Lichthofschutz-Unterschicht wird im Datenblatt genannt, aber nicht beziffert.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.051 (20 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Velvia 50.

Agfa Agfacolor Ultra 50

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie von Agfa-Gevaert, entwickelt in Agfas Prozess AP 70, kompatibel mit C-41. EI 50 bei Tageslicht. Agfas Leitfaden verspricht eine extrem hohe Farbsättigung, für High-Key-Farbeffekte und zum Anreichern blasser Farben. Seine Kurven sind steiler als die des Portrait XPS 160 (Grüngradient bei mittlerer Dichte etwa 0.67 gegenüber 0.54). Der Leitfaden gibt eine RMS-Körnigkeit von 4.3 an. Er startet im Modus Scan und wird standardmäßig auf Agfa CP30 kopiert.

Daten. Agfa-Leitfaden Professional Films Technical Data PF (1. Ausgabe, 09/1998), Spalte Ultra 50. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und eine Schärfekurve (MTF) aus dem Leitfaden, ohne Gegenprüfung; Farbstoffdichte nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Ashigrain verwendet für diesen Tageslichtfilm bei Kunstlicht den Filter 80A (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter); der Leitfaden nennt keinen Konversionsfilter.

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); der Leitfaden nennt außerdem 120. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Agfa CP30 Colour Print Film (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Ashigrain modelliert kein Fotopapier, daher dient eine Kinokopie als Ersatz.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Körnigkeit. Der Wert des Leitfadens sagt nicht, ob Brutto- oder Nettodichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 50D (5203), des Tageslichtnegativs gleicher Empfindlichkeit. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Ultra 50.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Der Leitfaden druckt eine einzige visuelle Kurve ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 50D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.029 (20 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Agfa Agfacolor Ultra 50.

Kodak Ektar 100

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativfilm für die Fotografie, Prozess C-41, Codes 5110 (135) und 6110 (120). EI 100 bei Tageslicht oder Elektronenblitz oder EI 25 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Kodak nennt ihn den feinkörnigsten Farbnegativfilm der Welt. Das Datenblatt enthält nur einen Print Grain Index, der laut Kodak nicht mit der RMS-Körnigkeit vergleichbar ist, daher übernimmt Ashigrain das Korn des Vision3 50D. Er startet im Modus Scan: Das Datenblatt hat einen Abschnitt zum Scannen von Negativen, und sein Abschnitt zum Kopieren nennt nur Farbpapiere und Displaymaterialien, die Ashigrain nicht modelliert.

Daten. Technische Daten E-4046 von Kodak Alaris (überarbeitet 2/16). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und R/G/B-MTF aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung; Farbstoffdichte nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum, abgedruckt bis 685 nm. Keine Körnigkeitskurve und kein Körnigkeitswert.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); auch als 120 und Planfilm hergestellt. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard) oder jeder andere Farbkopierfilm, jeweils als Ersatz für die Farbpapiere, die das Datenblatt nennt, oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Körnigkeit. Das Datenblatt enthält nur einen Print Grain Index, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 50D (5203), das Tageslichtdiagramm eine Blendenstufe von EI 100 entfernt. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Ektar 100.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern kann bei diesem Film geringfügig (um bis zu etwa 0.24 Punkte) von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs (log H −2.84 bis 1.16).
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 50D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.069 (Rot, 20 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Ektar 100.

Kodak Ektachrome 100D

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm (5500K), Prozess E-6, auf Acetatträger. EI 100 bei Tageslicht oder EI 25 bei Kunstlicht mit einem Filter 80A. Der Film selbst ist das Positivbild: Er wird direkt gezeigt, ohne Kopierstufe, wie ein projiziertes Dia. Sein Korn ist gröber als das der Vision3-Negative. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt bei einer Nettodichte von 1.0 R 0.0179, G 0.0135, B 0.0249.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es für ihn weder eine Lichtbestimmung der Kopie noch einen Abgleich des Scans, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich im Bild. Im Modus Scan erhält er den Abgleich des Scans über die Graukarte und den Scanabgleich. Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A: Beachte den Vorsichtshinweis unter Abstimmungslicht und Kamerafilter.

Formate. 35 mm, 16 mm und Super 8. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Das Spektrum der Grunddichte, das das Farbstoffmodell für Umkehrfilm verwendet. Das Datenblatt druckt die Farbstoffkurven ab, aber keine Kurve der Minimaldichte.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A, den das Datenblatt für Kunstlicht vorschreibt.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht. Das Datenblatt gibt nur ein Körnigkeitsdiagramm an.
  • Push und Pull nutzen modelliertes Entwicklungsverhalten und modellierte Einstellungen; die Quellen dokumentieren beides nicht.
  • Wechselwirkungen zwischen Farbschichten werden modelliert; schichtübergreifende Messungen fehlen.
  • Die Lichthofgewichte je Schicht. Das Datenblatt nennt einen Acetatträger, aber keine Lichthofschutzschicht und keine Lichthofdaten.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz.
  • Die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt eine Lichthofschutz-Unterschicht an, wie beim Tri-X Reversal 7266.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes. Keine Quelle nennt einen Wert, daher fügt Ashigrain dem Bild auf der Leinwand 0.1 % des Weiß bei leerem Bildfenster hinzu, etwa 1000:1 zwischen klarem Film und Schwarz. Das hebt die tiefsten Schwärzen leicht an und lässt sie eher als dunkles Grau denn als dunkle Farbe erscheinen.

Datenblattvergleich. Tonwerte und Korn stimmen innerhalb der angegebenen Kalibrierungsziele mit den Quelldaten überein. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.034 (Blau, 20 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Ektachrome 100D.

Vintage und ungewöhnlich

Ohne Rem-Jet-Schicht: eine Option, kein Film

Früher führte Ashigrain Kodak Vision3 500T ohne Rem-Jet-Schicht als eigenen Film. Heute ist das die Option Ohne Rem-Jet-Schicht im Bereich Lichthof, und sie wirkt bei jedem Film. Bei eingeschaltetem Lichthof erhält der Film die Lichthofstärke ohne Lichthofschutzschicht, das Sechsfache der rem-jet-Stärke (siehe Modellhinweise). Bei Kodak Vision3 500T, 250D und 50D bemisst sie den Film außerdem nach der veröffentlichten Packungsempfindlichkeit der Umkonfektionierer: EI 800, 400 und 100. Kurven, Korn, Farbstoffe und Schärfe bleiben die des jeweiligen Films. Ein Grading oder eine Vorgabe, die mit dem früheren Film gespeichert wurde, öffnet sich als Kodak Vision3 500T mit eingeschalteter Option Ohne Rem-Jet-Schicht.

Die Empfindlichkeiten, ihre Quellen und die Wirkung der Option auf den Lichthof beschreibt Entfernen der Rem-Jet-Schicht. Den Regler erklärt Die Regler im Überblick.

Kodak Ektachrome P1600

Charakter. Auf Tageslicht abgestimmter Farbumkehrfilm, der für die Push-Entwicklung ausgelegt ist: EI 1600 im Prozess E-6P, also ein Push um zwei Blendenstufen, oder EI 400 bei 3200 K Kunstlicht mit einem Filter 80A. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Jede veröffentlichte Kurve beschreibt diesen Zustand Push 2; für normales E-6 druckt Kodak keine Kurven ab. Die Skala ist kurz, das Korn grob (RMS-Körnigkeit 34 bei EI 1600, abgelesen bei einer Bruttodichte von 1.0) und das Bild weicher als bei unempfindlicheren Filmen. Spitzlichter neigen leicht ins Grünblaue.

Daten. Technische Daten E-147 von Kodak (Mai 2007). Kennlinien für EI 1600 (Push 2) gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (auf eine visuell neutrale Dichte normiert) und eine visuelle MTF-Kurve aus dem Datenblatt. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135-36, Code EPH). Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Push. Die Daten liegen bereits bei Push 2, daher zählt Push/Pull ab EI 1600: Bei 0 wird der Film mit seiner Nennempfindlichkeit wiedergegeben, +1 pusht ihn um eine weitere Blendenstufe, und negative Werte nehmen ihn in Richtung normaler Entwicklung zurück. Beide Richtungen verwenden den generischen Umkehrfilm-Push (siehe den Workflow-Leitfaden).

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Alle Push-Stufen außer Push 2, für das der Film ausgelegt ist. Es gibt keine Kurven für normales E-6.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt druckt eine einzige visuelle Kurve für Push 2 ab, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Der einzelne Wert ist bei einer Brutto- (nicht Netto-)Dichte abgelesen, daher rechnet Ashigrain ihn um und skaliert ihn mit der Dichte.
  • Die Menge jedes Farbstoffs. Die Farbstoffkurven sind auf eine visuell neutrale Dichte normiert, ohne Neutralkurve bei mittlerer Dichte.
  • Das Spektrum der Grunddichte, das das Farbstoffmodell für Umkehrfilm verwendet.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher nimmt Ashigrain eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.021 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Kodak Ektachrome P1600.

Svema LN-9

Charakter. Svema LN-9 (Свема ЛН-9) ist ein sowjetischer, auf Kunstlicht abgestimmter Farbnegativ-Kinefilm, hergestellt von der Produktionsvereinigung Svema in Schostka. EI 95 bei Kunstlicht (100 in GOST-Einheiten) oder EI 60 bei Tageslicht mit einem Filter 85, entwickelt im kalten Farbnegativprozess von Svema/Tasma (18 bis 22 °C). Die Literatur beschreibt rotorange Rottöne, ein türkisfarbenes Cyan und Kopien, deren Schatten ins Grüne kippen können. In Ashigrain wirken die Rottöne auf seinem Standard-Kopierfilm, Svema TsP-8R (ЦП-8Р), leicht magentastichig und entsättigt; die rotorangen Rottöne zeigen sich, wenn er stattdessen auf Kodak 2383 kopiert wird.

Rekonstruktion. Für LN-9 gibt es kein Datenblatt mit Kurven. Ashigrain rekonstruiert seine Kennlinien, spektralen Empfindlichkeiten, Magenta- und Gelbfarbstoffe und MTF aus Werten, die in sowjetischen Spezifikationen und Handbüchern abgedruckt sind (Konovalov 1997, Гордийчук & Пелль 1979, Иофис 1980, Артюшин 1999), und aus ausdrücklich genannten Annahmen über die Kurvenform. Nur der Cyanfarbstoff ist digitalisiert, aus einer Abbildung in Konovalov 1997. Wo für LN-9 kein Wert veröffentlicht ist, tritt der Wert seines Vorgängers ЛН-8 an seine Stelle: Schleier- und Maskendichten, Belichtungsspielraum und die MTF-Werte. Keine Quelle gibt seine Körnigkeit in brauchbaren Einheiten an, daher ist das Korn das des Vision3 200T. Die resultierende Emulation ist eine Rekonstruktion aus diesen historischen Quellen.

Daten. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und MTF (nur Grün- und Rotschicht) rekonstruiert. Cyanfarbstoff gegengeprüft (aus der Abbildung in Konovalov 1997 digitalisiert und mit einer zweiten Nachzeichnung abgeglichen); Magenta- und Gelbfarbstoff rekonstruiert. Keine brauchbare Körnigkeit.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Svema TsP-8R (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Die oben beschriebenen rekonstruierten Kurven, Empfindlichkeiten, Magenta- und Gelbfarbstoffe und MTF sowie die ЛН-8-Werte, die anstelle der Werte des LN-9 verwendet werden.
  • Für die rekonstruierten Tonwerte gibt es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers, weil keine veröffentlichte Kurve vorliegt, mit der sie sich vergleichen ließen.
  • Die Körnigkeit. Ashigrain verwendet die des Vision3 200T (5213); die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen am LN-9.
  • Die Schärfe je Schicht. MTF-Werte gibt es nur für die Grün- und die Rotschicht bei einer einzigen Frequenz; die Blauschicht verwendet den Wert der Grünschicht.
  • Wegen der glatten rekonstruierten Empfindlichkeiten kann die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern bei diesem Film um bis zu etwa 0.4 Punkte von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen, und benutzerdefinierte Szenenlichter können etwas stärker abweichen als bei anderen Filmen.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine dokumentiert, daher nimmt Ashigrain rem-jet an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht (ein Schwarzer Strahler mit 3200 K), und die spektrale Transmission des Konversionsfilters 85.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des rekonstruierten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Der Tonwertvergleich hat keine Bewertung: Die Kurven sind rekonstruiert, daher gibt es keine veröffentlichte Kurve, mit der sie sich vergleichen ließen. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 200T. Die Schärfedifferenzen betragen höchstens 0.001, verglichen mit der rekonstruierten MTF. Siehe die Filmdetails zu Svema LN-9.

Eastman Color Negative 5247

Charakter. Auf Kunstlicht (3200K) abgestimmter Farbnegativfilm für den Kinofilm, Prozess ECN-2, auf klarem Acetat-Sicherheitsträger mit rem-jet-Rückschicht, Code 5247 (35 mm). EI 125 bei Kunstlicht oder EI 80 bei Tageslicht mit einem Filter 85. Kodaks Datenblatt gibt seine RMS-Körnigkeit nur als „weniger als 5“ an und sein Auflösungsvermögen mit 50 Linien/mm bei niedrigem und 100 Linien/mm bei hohem Testkontrast. Seine Kennlinien sind kurz und sanft, mit einer mittleren Steigung von etwa 0.5. Er wird standardmäßig auf Eastman EXR Color Print Film 5386 kopiert.

Daten. Technische Informationen TI0835 von Kodak (1993). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (nur Neutralkurve bei mittlerer Dichte und Minimum) und eine MTF-Kurve gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild). Die Körnigkeit ist nur eine Obergrenze, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht. Verwende bei Tageslicht den Filter 85 für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Eastman EXR Color Print Film 5386 (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Körnigkeit. Das Datenblatt nennt nur die Grenze „weniger als 5“, ohne Kurve, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Vision3 50D (5203). Auf den Kurven des 5247 bleibt sie nur in der Rot- und der Grünschicht innerhalb der Grenze (R 3.7, G 4.8, B 8.3 bei einer Nettodichte von 1.0); kein zitiertes Diagramm erfüllt sie in Blau. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des 5247.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 200T (5213).
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt enthält eine einzige Kurve, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter und die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern. Bei diesem Film folgt die schnelle Berechnung je Pixel der vollständigen spektralen Berechnung weniger genau als bei den meisten Filmen: Kopierlichter können unter dem Abstimmungslicht um bis zu etwa 0.36 Punkte und bei Tageslicht oder durch den 80A um 0.72 Punkte abweichen.
  • Das Spektrum des Abstimmungslichts, 3200K Kunstlicht (ein Schwarzer Strahler mit 3200 K), und die spektrale Transmission des Konversionsfilters 85.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Lichthofgewichte je Schicht, die Lichthofstärke ohne rem-jet-Rückschicht, die Weichheit der Bloom-Schwelle sowie Standard-Lichthof und -Bloom, wie bei den anderen rem-jet-Filmen.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 50D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.022 (40 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Eastman Color Negative 5247.

Fujifilm Fujichrome 64T Type II

Charakter. Farbumkehrfilm vom Kunstlichttyp, Prozess E-6 (oder Fujifilm CR-56), Code RTPII. Fujifilm stuft ihn mit ISO 64 unter fotografischen Kunstlichtlampen mit 3100 K bei einer Belichtung von 4 Sekunden ein und hat ihn für Produkt-, Innen- und Architekturfotografie sowie für die Reproduktion von Kunstwerken entwickelt. Laut Datenblatt braucht er von 1/15 bis 64 Sekunden keine Schwarzschildkorrektur, und von 1/4000 bis 1/30 Sekunde wird er nicht empfohlen. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. RMS-Körnigkeit 10 bei einer Dichte von 1.0 über dem Minimum.

Daten. Fujifilm-Datenblatt AF3-024E. Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und eine MTF-Kurve gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild); Farbstoffdichte aus dem Datenblatt. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 3200 K Kunstlicht, modelliert als Schwarzer Strahler mit 3200 K; das Datenblatt stuft den Film für 3100 K ein. Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Kunstlicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); das Datenblatt nennt außerdem 120, Planfilm und QuickLoad. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Das Spektrum des Kunstlicht-Abstimmungslichts. Das Datenblatt stuft den Film für 3100 K ein; Ashigrain verwendet wie bei jedem Kunstlichtfilm einen Schwarzen Strahler mit 3200 K.
  • Die Referenzbelichtung. Das Datenblatt stuft den Film für eine Belichtung von 4 Sekunden ein; Ashigrain modelliert den Schwarzschildeffekt nicht.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter. Bei diesem Film folgt die schnelle Berechnung je Pixel der vollständigen spektralen Berechnung weniger genau als bei den meisten Filmen.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt enthält eine einzige Kurve, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 10, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Dichte.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Das Datenblatt nennt einen Bereich von −½ bis +1 Blendenstufe, druckt aber keine Kurven ab, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom. Die Lichthofschutz-Unterschicht wird im Datenblatt genannt, aber nicht beziffert.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.035 (20 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Fujichrome 64T Type II.

Kodak Aerocolor IV 2460

Charakter. Mittelempfindlicher, sehr feinkörniger Farbnegativ-Luftbildfilm ohne integrale Farbmaske, daher ist seine Minimaldichte nahezu neutral statt orange. Sein primärer Prozess ist AN-6, und er ist mit C-41 kompatibel. Kodak gibt nur eine Luftbildfilm-Empfindlichkeit an (ISO A 125 nominal bei Entwicklung auf maximalen Kontrast). Ashigrain verwendet die Kurven für mittleren Kontrast (C-41, 4 min 15 s) und stuft ihn mit EI 250 ein, aus diesen Kurven nach der ISO-Empfindlichkeitsregel abgeleitet. RMS-Körnigkeit 13 bei dieser Entwicklung (Grün-Nettodichte 1.0). Er startet im Modus Scan: Das Datenblatt sieht Kopien auf Farbpapieren direkt oder nach vorherigem Scannen vor.

Daten. Kodak-Publikation AS-2652 (Oktober 2009). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und R/G/B-MTF (für Prozess AN-6) aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung; Farbstoffdichte nur als Neutralkurve bei mittlerer Dichte und als Minimum. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert je Entwicklung, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. Das Datenblatt nennt keine Größen. Ashigrain bietet 35mm-Kleinbild (135) an, womit er startet.

Modus. Scan (Standard) oder Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak Vision Color Print Film 2383 (Standard) oder jeder andere Farbkopierfilm, jeweils als Ersatz für die Farbpapiere, die das Datenblatt nennt, oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Der Belichtungsindex. Kodak gibt nur eine Luftbildfilm-Empfindlichkeit an, daher ist EI 250 aus den abgedruckten Kurven für mittleren Kontrast abgeleitet.
  • Die Schärfe. Die abgedruckte MTF gilt für Prozess AN-6, nicht für die C-41-Entwicklung der Kurven, und beginnt bei niedriger Frequenz nahe 57 bis 68 %; Ashigrain übernimmt sie wie abgedruckt.
  • Spektrale Farbstoffdichten je Farbstoff (C/M/Y). Abgedruckt sind nur die Neutralkurve bei mittlerer Dichte und das Minimum, daher verwendet Ashigrain die Kurvenformen der Farbstoffe von Kodak Vision3 250D (5207).
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Für diese Entwicklung ist nur der einzelne Wert 13 abgedruckt, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Dichte.
  • Die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern kann bei diesem Film geringfügig (um bis zu etwa 0.29 Punkte) von der vollständigen spektralen Berechnung abweichen.
  • Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom. Die Lichthofschutz-Unterschicht wird im Datenblatt genannt, aber nicht beziffert.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.049 (Blau, 10 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak Aerocolor IV 2460.

DS-5M

Charakter. DS-5M ist ein sowjetischer, auf Tageslicht abgestimmter Farbnegativ-Kinefilm „für Aufnahmen bei natürlichem Tageslicht oder unter Hochleistungs-Bogenlicht“, hergestellt nach der Spezifikation ТУ 6-17-691-88. EI 40 bei Tageslicht oder EI 10 bei Kunstlicht mit einem Filter 80A, entwickelt im kalten Farbnegativprozess von Svema/Tasma (18 bis 22 °C). Die Literatur beschreibt Rottöne, die rot bleiben, im Gegensatz zu den orangeroten Rottönen der LN-Kunstlichtnegative, ein praktisch unmaskiertes türkisfarbenes Cyan (derselbe Cyanfarbstoff wie beim LN-9) und eine Blauschicht, die steiler spezifiziert ist als die beiden anderen. Die Quellen führen ihn sowohl unter Svema als auch unter Tasma, daher nennt Ashigrain keinen Hersteller. Er wird standardmäßig auf Svema TsP-8R kopiert.

Rekonstruktion. Für DS-5M gibt es kein Datenblatt mit Kurven. Ashigrain rekonstruiert seine Kennlinien, spektralen Empfindlichkeiten sowie Magenta- und Gelbfarbstoffe aus Werten, die in sowjetischen Handbüchern abgedruckt sind (Гордийчук & Пелль 1979, Konovalov 1997, Иофис 1980, Артюшин 1999), und aus ausdrücklich genannten Annahmen über die Kurvenform. Der Cyanfarbstoff ist der des LN-9, digitalisiert aus Konovalov 1997, der ihn als Farbstoff beider Filme angibt. Die Quellen nennen nur ein Auflösungsvermögen (mindestens 58 Linien/mm) und keine Körnigkeit, daher sind Schärfe und Korn die des Vision3 50D.

Daten. Kennlinien und spektrale Empfindlichkeit rekonstruiert. Cyanfarbstoff aus der Abbildung in Konovalov 1997 (für LN-9 gegengeprüft); Magenta- und Gelbfarbstoff rekonstruiert. Keine MTF und keine Körnigkeit.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55); Иофис 1980 nennt 6500 K. Verwende bei Kunstlicht den Filter 80A für die Farbbalance, oder lass ihn für eine Farbverschiebung weg (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. 35 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Svema TsP-8R (Standard), jeder andere Farbkopierfilm oder Kodak B&W Print Film 2302 für eine Schwarzweißkopie mit orthochromatischer Tonwiedergabe (siehe Kombination mit Kopierfilmen).

Modellhinweise.

  • Die oben beschriebenen rekonstruierten Kurven, Empfindlichkeiten sowie Magenta- und Gelbfarbstoffe und der Cyanfarbstoff des LN-9.
  • Für die rekonstruierten Tonwerte gibt es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers, weil keine veröffentlichte Kurve vorliegt, mit der sie sich vergleichen ließen.
  • Die Schärfe. Ashigrain verwendet die MTF je Schicht des Vision3 50D (5203); die Schärfe ist die dieses Films, keine Messung am DS-5M.
  • Die Körnigkeit. Ashigrain verwendet die Körnigkeitskurve des Vision3 50D (5203); die Kornwerte sind die dieses Films.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter und die Lichtbestimmung mit Kopierlichtern. Wegen der glatten rekonstruierten Empfindlichkeiten folgt die schnelle Berechnung je Pixel der vollständigen spektralen Berechnung weniger genau als bei den meisten Filmen: Kopierlichter können um bis zu etwa 0.64 Punkte abweichen.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt rem-jet an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich, die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Transmission des Konversionsfilters 80A.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht, die Push/Pull-Konstanten und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des rekonstruierten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Spektrum der Kopierlampe und die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus.

Datenblattvergleich. Der Tonwertvergleich hat keine Bewertung: Die Kurven sind rekonstruiert, daher gibt es keine veröffentlichte Kurve, mit der sie sich vergleichen ließen. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Vision3 50D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.033 (Blau, 10 cycles/mm), verglichen mit der übernommenen MTF des Vision3 50D. Siehe die Filmdetails zu DS-5M.

Schwarzweiß

Eastman Double-X 5222

Charakter. Panchromatischer Schwarzweiß-Negativfilm auf grauem Acetatträger, entwickelt in D-96 auf ein Gamma von 0.65 bis 0.70. EI 250 bei Tageslicht und EI 200 bei Kunstlicht. Das Datenblatt druckt einen einzigen Körnigkeitswert ab: RMS-Körnigkeit 14 (σD 0.014) bei einer Nettodichte von 1.0. Er ist ein klassischer Schwarzweiß-Negativfilm mit sichtbarem Silberkorn. Im Modus Positivkopie wird er standardmäßig auf Kodak B&W Print Film 2302 kopiert.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-5222 (überarbeitet 7-15). Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit und MTF aus dem Datenblatt. Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55), eine Annahme: Das Datenblatt gibt einen EI für Tageslicht und einen für Kunstlicht an, aber keine Lichtabstimmung.

Formate. 35 mm und 16 mm. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak B&W Print Film 2302 (Standard) oder jeder Farbkopierfilm, der ihn nahezu neutral mit dem leichten Eigenstich des Farbkopierfilms kopiert (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Die separaten Regler Kopierlicht R, G und B werden bei einer Schwarzweißkopie nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Kopierbelichtung gegenüber der automatischen Lichtbestimmung über die Graukarte.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich und die Lichtbestimmung der Kopie über die Graukarte. Siehe Modellhinweise.
  • Die Farbabstimmung des Schwarzweißfilms. Das Datenblatt druckt einen EI von 250 für Tageslicht und einen EI von 200 für Kunstlicht ab, aber keine Lichtabstimmung, daher kalibriert Ashigrain ihn auf Tageslicht.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Das Datenblatt druckt nur den einzelnen Wert bei einer Nettodichte von 1.0 ab, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Quadratwurzel der Dichte.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Das Lichthofgewicht der einzigen Schicht. Das Datenblatt nennt nur einen grauen Schichtträger.
  • Die Lichtbestimmung der Schwarzweißkopie. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt, daher legt die Lichtbestimmung über die Graukarte das gemessene Grau auf 2302 auf eine visuelle Dichte von 1.0.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.026 (20 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Eastman Double-X 5222.

Kodak Tri-X Reversal 7266

Charakter. Schwarzweiß-Umkehrfilm auf grauem Acetatträger mit einer Lichthofschutz-Unterschicht, verarbeitet im KODAK B&W Reversal Process. EI 200 bei Tageslicht und EI 160 bei Kunstlicht. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Seine modellierte RMS-Körnigkeit beträgt etwa 0.024 bei einer Nettodichte von 1.0.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-7266t (überarbeitet 7-15). Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt (die Körnigkeit nur über einer relativen Belichtungsachse). Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55), eine Annahme: Das Datenblatt gibt einen EI für Tageslicht und einen für Kunstlicht an, aber keine Lichtabstimmung.

Formate. 16 mm (das Format 16mm) und Super 8. Startet mit 16mm. Die Quellen nennen für diesen Film nur 16 mm und Super 8, daher ist Super 16 für ihn kein historisches Format.

Modus. Nur Umkehrfilm. Jede andere Einstellung von Modus wird als Umkehrfilm wiedergegeben.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Farbabstimmung des Schwarzweißfilms. Das Datenblatt druckt einen EI von 200 für Tageslicht und einen EI von 160 für Kunstlicht ab, aber keine Lichtabstimmung, daher kalibriert Ashigrain ihn auf Tageslicht.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Die Körnigkeitskurve des Datenblatts ist über einer relativen Belichtungsachse abgedruckt, und Ashigrain legt sie mit einer angenommenen Ausrichtung auf die Kennlinie.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Das Lichthofgewicht der einzigen Schicht. Kein Datenblatt beziffert den Lichthof.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine angenommene Ausrichtung der Körnigkeitsachse. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.091 (10 cycles/mm), die größte aller Filme. Siehe die Filmdetails zu Kodak Tri-X Reversal 7266.

Kodak T-Max P3200

Charakter. Hochempfindlicher panchromatischer Schwarzweiß-Negativfilm für die Fotografie mit Kodaks T-GRAIN-Emulsion. „P3200“ ist die Empfindlichkeitsangabe auf der Packung: Die Nennempfindlichkeit beträgt EI 800 (1000 in T-MAX-Entwicklern, gerundet), und Kodak stuft ihn je nach Entwicklungszeit von EI 400 bis 6400 ein, wobei die höheren Empfindlichkeiten mehr Kontrast und Korn und weniger Schattenzeichnung bringen. Ashigrains Basiskurve ist die Kurve für EI 800 im Entwickler T-MAX RS. Die RMS-Körnigkeit laut Datenblatt beträgt 18 bei einer Nettodichte von 1.0 (in D-76). Im Modus Positivkopie wird er standardmäßig auf Kodak B&W Print Film 2302 kopiert.

Daten. Technische Daten F-4001 von Kodak Alaris (überarbeitet 04-19). Kennlinien bei 10, 12, 14 und 17 Minuten Entwicklung gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild); spektrale Empfindlichkeit und MTF aus dem Datenblatt (für D-76). Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55), eine Annahme: Das Datenblatt gibt keine Lichtabstimmung an.

Formate. 35-mm-Fotofilm (Code TMZ); es sind keine Größen erfasst. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Push. Drei Push-Sätze aus demselben Diagramm, in Blendenstufen ab EI 800: −1 (EI 400, 10 Minuten), +1 (EI 1600, 14 Minuten) und +2 (EI 3200, 17 Minuten). Pulls über −1 hinaus und Pushes über +2 hinaus (EI 6400 und höher) fügen dem nächstgelegenen Satz den generischen Push hinzu (siehe Push).

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak B&W Print Film 2302 (Standard) oder jeder Farbkopierfilm, der ihn nahezu neutral mit dem leichten Eigenstich des Farbkopierfilms kopiert (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Die separaten Regler Kopierlicht R, G und B werden bei einer Schwarzweißkopie nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Kopierbelichtung gegenüber der automatischen Lichtbestimmung über die Graukarte.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich und die Lichtbestimmung der Kopie über die Graukarte. Siehe Modellhinweise.
  • Die Entwicklungszeiten für den Push. Die Sätze +1 und +2 sind die Kurven des Diagramms für 14 und 17 Minuten; die Entwicklungstabelle nennt 13½ und 16½ Minuten für EI 1600 und 3200.
  • Die tiefen Schatten der Push-Kurven. Sie beginnen nahe log H −3.3 und werden darunter fortgesetzt.
  • Der Entwickler. MTF, spektrale Empfindlichkeit und Körnigkeit sind für D-76 veröffentlicht, die Kennlinien für T-MAX RS.
  • Die Farbabstimmung des Schwarzweißfilms. Das Datenblatt druckt keine Lichtabstimmung ab, daher kalibriert Ashigrain ihn auf Tageslicht.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 18, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Quadratwurzel der Dichte.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht und das Lichthofgewicht der einzigen Schicht. Ashigrain nimmt eine Unterschicht an.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichtbestimmung der Schwarzweißkopie, die das gemessene Grau auf 2302 auf eine visuelle Dichte von 1.0 legt.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.023 (40 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Kodak T-Max P3200.

Fomapan R 100

Charakter. Panchromatischer Schwarzweiß-Umkehrfilm für Dias und Filme, nominal ISO 100 in Fomas Prozess R-100 (FOMADON-LQR-Erst- und Zweitentwickler, 20 °C), auf einem 0.125 mm dicken Cellulosetriacetat-Träger mit einer Lichthofschutzschicht, die sich bei der Verarbeitung auflöst. Die Umkehrentwicklung erzeugt ein Positivbild zur direkten Betrachtung. Das Datenblatt gibt eine RMS-Körnigkeit von 13.0 „gemessen bei Gamma = 1.1“ an, ohne Messblende oder Dichte, und ein Auflösungsvermögen von 115 Linien/mm. Sein Text nennt eine Gradation des geraden Kurventeils von 1.1, doch die abgedruckte Kurve ist steiler, etwa 1.6.

Daten. FOMA-Datenblatt (01/25). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit und eine MTF-Kurve aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Die Sensitometrie des Datenblatts ist mit Tageslicht belichtet.

Formate. 16 mm (16mm oder Super 16), Doppel-8 (Standard 8 oder Super 8) und 35-mm-Fotofilm (135). Startet mit 16mm.

Modus. Nur Umkehrfilm. Jede andere Einstellung von Modus wird als Umkehrfilm wiedergegeben.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich. Siehe Modellhinweise.
  • Die Körnigkeit. Der Wert des Datenblatts hat keine Messblende oder Dichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Tri-X Reversal 7266, des Schwarzweiß-Umkehrfilms mit Diagramm. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen des Fomapan R 100.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter. Bei diesem Film folgt die schnelle Berechnung je Pixel der vollständigen spektralen Berechnung weniger genau als bei den meisten Filmen.
  • Der Normalbelichtungspunkt auf der relativen Belichtungsachse und die Skala der spektralen Empfindlichkeit, die das Datenblatt nicht abdruckt.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Es sind keine Kurven veröffentlicht, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Das Lichthofgewicht der einzigen Schicht. Die Lichthofschutzschicht ist abgedruckt, aber nicht quantifiziert.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Tri-X Reversal 7266. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.057 (10 cycles/mm). Siehe die Filmdetails zu Fomapan R 100.

Ilford Ortho Plus

Charakter. Orthochromatischer (blau- und grünempfindlicher) Schwarzweiß-Negativfilm von HARMAN technology, ursprünglich als hochauflösender Reprofilm hergestellt. Rottöne werden dunkel wiedergegeben, und er lässt sich unter tiefrotem Dunkelkammerlicht verarbeiten. ISO 80 bei Tageslicht und 40 bei Kunstlicht, in ILFORD ID-11 bei normalem Kontrast; der Kontrast wird über Entwickler und Zeit eingestellt. Das Datenblatt druckt weder Körnigkeit noch Schärfe ab. Im Modus Positivkopie wird er standardmäßig auf Kodak B&W Print Film 2302 kopiert.

Daten. Technische Informationen ILFORD ORTHO PLUS (Oktober 2019). Kennlinien und die spektrale Empfindlichkeit (die Hüllkurve eines Keilspektrogramms, keine kalibrierte Empfindlichkeit) gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild). Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven. Keine MTF und keine Körnigkeit.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Das Datenblatt nennt eine ISO für Tageslicht und eine für Kunstlicht, aber keine Lichtabstimmung.

Formate. 35-mm-Fotofilm (135); auch als 120 und Planfilm hergestellt. Startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak B&W Print Film 2302 (Standard) oder jeder Farbkopierfilm, der ihn nahezu neutral mit dem leichten Eigenstich des Farbkopierfilms kopiert (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Die separaten Regler Kopierlicht R, G und B werden bei einer Schwarzweißkopie nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Kopierbelichtung gegenüber der automatischen Lichtbestimmung über die Graukarte.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich und die Lichtbestimmung der Kopie über die Graukarte. Siehe Modellhinweise.
  • Die spektrale Empfindlichkeit. Das Datenblatt druckt ein Keilspektrogramm ab, dessen Skala nicht kalibriert ist, und seine Rotgrenze ist nicht nachgezeichnet.
  • Die Schärfe. Das Datenblatt druckt weder MTF noch Auflösungsvermögen ab, daher verwendet Ashigrain die MTF des Double-X 5222. Die Schärfe ist die dieses Films, keine Messung am Ortho Plus.
  • Die Körnigkeit. Das Datenblatt druckt keine ab, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeit des Double-X 5222. Die Kornwerte sind die dieses Films.
  • Der Punkt der Normalbelichtung auf der relativen Belichtungsachse.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Die Filme 135 und 120 haben einen Lichthofschutzträger, den Ashigrain wie den grauen Träger des Double-X 5222 modelliert.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.
  • Die Lichtbestimmung der Schwarzweißkopie, die das gemessene Grau auf 2302 auf eine visuelle Dichte von 1.0 legt.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Double-X 5222. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.026 (20 cycles/mm), verglichen mit der übernommenen MTF des Double-X 5222. Siehe die Filmdetails zu Ilford Ortho Plus.

NK-2

Charakter. NK-2 ist ein sowjetischer Schwarzweiß-Kinenegativfilm mittlerer Empfindlichkeit „für Außenaufnahmen und hell beleuchtete Studioarbeit“. Seine Spezifikation nennt eine Empfindlichkeit von 100 GOST-Einheiten (als EI 100 übernommen), einen mittleren Gradienten von 0.62, erreicht in 6 bis 11 Minuten im GOST-Entwickler Nr. 5, eine Schleierdichte von höchstens 0.10, eine Maximaldichte von mindestens 2.0, ein Auflösungsvermögen von mindestens 110 Linien/mm und eine RMS-Körnigkeit von höchstens 33 (G·1000). Keine Quelle nennt seinen Hersteller. Im Modus Positivkopie wird er standardmäßig auf Kodak B&W Print Film 2302 kopiert.

Rekonstruktion. Nirgends ist eine Kurve des NK-2 abgedruckt. Ashigrain rekonstruiert seine Kennlinie, spektrale Empfindlichkeit und MTF aus den Werten einer Handbuchtabelle (Zhurba 1990, Таблица 15) und aus ausdrücklich genannten Annahmen über die Kurvenform. Die spektrale Empfindlichkeit ist die schwächste Kurve: Das Handbuch nennt nur die Sensibilisierungsgrenze von 670 nm, daher ist ihr Maximum bei 500 nm angenommen, und sie gibt die Rotempfindlichkeit eines panchromatischen Negativs wahrscheinlich zu schwach wieder.

Daten. Kennlinie, spektrale Empfindlichkeit und MTF (eine Gaußkurve durch die spezifizierte Antwort 0.75 bei 30 cycles/mm) rekonstruiert. Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven. Die Körnigkeit ist nur ein Spezifikationsmaximum.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55), eine Annahme: Das Handbuch gibt keine Lichtabstimmung an.

Formate. 35 mm und 16 mm; das Handbuch nennt für diesen Film keine Formate, nur 16, 35 und 70 mm für Kinefilme allgemein. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Positivkopie (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Kodak B&W Print Film 2302 (Standard) oder jeder Farbkopierfilm, der ihn nahezu neutral mit dem leichten Eigenstich des Farbkopierfilms kopiert (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Die separaten Regler Kopierlicht R, G und B werden bei einer Schwarzweißkopie nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Kopierbelichtung gegenüber der automatischen Lichtbestimmung über die Graukarte.

Modellhinweise.

  • Die oben beschriebene rekonstruierte Kurve, Empfindlichkeit und MTF.
  • Für die rekonstruierten Tonwerte gibt es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers, weil keine veröffentlichte Kurve vorliegt, mit der sie sich vergleichen ließen.
  • Die Körnigkeit. Die Spezifikation nennt nur ein Maximum, ohne Messblende oder Dichte, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeit des Double-X 5222. Die Kornwerte sind die dieses Films, keine Messungen am NK-2.
  • Die Farbabstimmung des Schwarzweißfilms. Es ist keine abgedruckt, daher kalibriert Ashigrain ihn auf Tageslicht.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt rem-jet an.
  • Wie die Szene beleuchtet, gemessen und lichtbestimmt wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung, Material mit festem Weißabgleich und die Lichtbestimmung der Kopie über die Graukarte. Siehe Modellhinweise.
  • Die Größe der Silberklumpen wird modelliert; die Quelle gibt sie nicht an.
  • Das Silberbild wird für die Anzeige mit neutraler spektraler Dichte modelliert.
  • Die Lichtbestimmung der Schwarzweißkopie, die das gemessene Grau auf 2302 auf eine visuelle Dichte von 1.0 legt.

Datenblattvergleich. Der Tonwertvergleich hat keine Bewertung: Die Kurve ist rekonstruiert, daher gibt es keine veröffentlichte Kurve, mit der sie sich vergleichen ließe. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Double-X 5222. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.002 (40 cycles/mm), verglichen mit der rekonstruierten MTF. Siehe die Filmdetails zu NK-2.

Experimentell

Der Look Experimentell umfasst die beiden Sofortbilder zum Abziehen und zwei Filme, deren Look Ashigrain aus gewöhnlichem Material nur annähern kann: Aerochrome, einen Infrarotfilm, und Technicolor Process II, ein Zweifarbenverfahren. Ihre Hinweise sagen, was geschätzt ist.

Polaroid Type 669

Charakter. Polaroid 669 (Polacolor-ER-Packfilm) ist ein Farbsofortbild zum Abziehen: ein Direktpositiv mittleren Kontrasts und mittlerer Empfindlichkeit mit erweitertem Dynamikumfang, entwickelt 60 Sekunden bei 21 °C. EI 80 bei Tageslicht oder Elektronenblitz. Es wird in Aufsicht betrachtet, wie ein Foto, nicht projiziert. Das Bild ist weich und gering aufgelöst: Das Datenblatt nennt ein Auflösungsvermögen von 9 Linien/mm. Das Datenblatt druckt keine Farbstoffkurven ab, daher übernimmt Ashigrain die des FP-100C.

Daten. Polaroid-Datenblatt T-669. Kennlinien (Kopiedichte relativ zum unverarbeiteten Bild, auf einer relativen Belichtungsachse) und spektrale Empfindlichkeit aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Keine Farbstoffdichte, keine MTF und keine Körnigkeit.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. Der Film ist ein Packfilm im Format 3¼ × 4¼ in., für das Ashigrain kein Format hat. Er startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als positives Aufsichtsbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die Bildfarbstoffe. Das Datenblatt druckt keine ab, daher verwendet Ashigrain die Aufsichts-Farbstoffkurven des FP-100C.
  • Die Betrachtung in Aufsicht. Ashigrain betrachtet das Bild unter D50 und setzt das Papierweiß auf 1.0; keine Quelle nennt das Betrachtungslicht, die Geometrie oder die Streuung des Papiers. Auch der Oberflächenglanz des Bildes ist nicht gemessen.
  • Die Schärfe. Es ist keine MTF abgedruckt, daher erzeugt Ashigrain eine, die beim abgedruckten Auflösungsvermögen (9 Linien/mm) eine Antwort von 0.10 hat. Der Wert 0.10 ist eine Annahme.
  • Die Körnigkeit. Es ist keine abgedruckt, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Ektachrome 100D (5294). Die Kornwerte sind die dieses Films.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter. Bei diesem Film folgt die schnelle Berechnung je Pixel der vollständigen spektralen Berechnung weniger genau als bei den meisten Filmen.
  • Der Punkt der Normalbelichtung auf der relativen Belichtungsachse.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine abgedruckt, daher verwendet Ashigrain die Stärke für keine Lichthofschutzschicht. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Push und Pull. Nur die Normalentwicklung ist modelliert; Ashigrain verwendet seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs und die Weichheit der Bloom-Schwelle.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Ektachrome 100D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.005 (10 cycles/mm), verglichen mit der aus dem Auflösungsvermögen erzeugten Kurve. Siehe die Filmdetails zu Polaroid Type 669.

Fujifilm FP-100C

Charakter. Fujifilm FP-100C ist ein Farbsofortbild zum Abziehen, entwickelt 90 Sekunden bei 25 °C. EI 100 bei Tageslicht. Es wird in Aufsicht betrachtet, wie ein Foto, nicht projiziert. Das Bild ist weich und gering aufgelöst: Das Bulletin nennt ein Auflösungsvermögen von 15 Linien/mm. FP-100C SILK (mit Seidenoberfläche) und die Version 4 × 5 sind derselbe Film.

Daten. Fujifilm Product Information Bulletin AF3-129E. Kennlinien (absolute Aufsichtsdichte), spektrale Empfindlichkeit (nur nahe den Maxima abgedruckt) und Cyan-, Magenta- und Gelb-Aufsichtsfarbstoffkurven (ohne abgedruckte Skala) gegengeprüft (zwei Rasterdurchgänge über denselben Scan). Keine MTF und keine Körnigkeit.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich (siehe Abstimmungslicht und Kamerafilter).

Formate. Der Film ist ein Packfilm im Format 8.5 × 10.8 cm oder 4 × 5 in., für das Ashigrain kein Format hat. Er startet mit 35mm-Kleinbild (135).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als positives Aufsichtsbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Wie die Szene beleuchtet und gemessen wird: das benutzerdefinierte Szenenlicht, die Belichtungsmessung und Material mit festem Weißabgleich sowie die Lichtbestimmung über die Graukarte und der Scanabgleich, wenn Modus auf Scan steht. Siehe Modellhinweise.
  • Die Menge jedes Farbstoffs. Die Farbstoffkurven haben keine abgedruckte Skala, daher passt Ashigrain ihre Skalierungen an ein Neutral an.
  • Die spektrale Empfindlichkeit abseits der Maxima, die das Bulletin nicht abdruckt.
  • Die Betrachtung in Aufsicht. Ashigrain betrachtet das Bild unter D50; keine Quelle nennt das Betrachtungslicht, die Geometrie oder die Streuung des Papiers. Auch der Oberflächenglanz des Bildes ist nicht gemessen.
  • Die Schärfe. Es ist keine MTF abgedruckt, daher erzeugt Ashigrain eine, die beim abgedruckten Auflösungsvermögen (15 Linien/mm) eine Antwort von 0.10 hat. Der Wert 0.10 ist eine Annahme.
  • Die Körnigkeit. Es ist keine abgedruckt, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Ektachrome 100D (5294). Die Kornwerte sind die dieses Films.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine abgedruckt, daher verwendet Ashigrain die Stärke für keine Lichthofschutzschicht. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Push und Pull. Nur die Normalentwicklung ist modelliert; Ashigrain verwendet seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs und die Weichheit der Bloom-Schwelle.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Ektachrome 100D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.006 (10 cycles/mm), verglichen mit der aus dem Auflösungsvermögen erzeugten Kurve. Siehe die Filmdetails zu Fujifilm FP-100C.

Kodak Aerochrome III 1443

Charakter. Falschfarben-Infrarot-Umkehrfilm für Luftbildaufnahmen, Prozess AR-5. Infrarot wird rot, Rot wird grün, Grün wird blau, und Blau, durch das vorgeschriebene Filter Kodak Wratten Nr. 12 gesperrt, wird schwarz; gesunde Vegetation erscheint magenta oder rot. Kodak gibt nur eine Luftbildfilm-Empfindlichkeit an (ISO A 40 durch das Wratten 12), die Ashigrain als EI 40 verwendet. RMS-Körnigkeit 23 bei einer Nettodichte von 1.0. Die Infrarotaufzeichnung wird aus der Farbe geschätzt; sie ist kein zurückgewonnenes Infrarot. Gewöhnliches Material zeichnet kein Infrarot auf, daher schätzt Ashigrain das Infrarot der Szene aus der Farbe jedes Pixels und hebt es für Vegetation an. Die eigenen Daten des Films werden wie abgedruckt verwendet.

Daten. Kodak-Publikation AS-77 / TI2562 (kleinere Überarbeitung 11-05). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit (einschließlich des nahen Infrarots bis 900 nm), Cyan-, Magenta- und Gelbfarbstoffkurven mit einer visuell neutralen Dichte (als vorläufige Daten abgedruckt), die Transmission des Wratten 12 und eine MTF-Kurve aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Die Körnigkeit ist ein einzelner abgedruckter Wert, ohne Kurve.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55). Das Wratten 12 ist in Ashigrain Teil des Films. Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich.

Formate. Das Datenblatt nennt keine Größen. Ashigrain bietet 35mm-Kleinbild (135) an, womit er startet.

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als Positivbild betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Das Infrarot der Szene. Ein Pixel enthält kein Infrarot, daher schätzt Ashigrain die Infrarotremission (780 bis 900 nm) aus der Farbe, wobei Grau grau bleibt und der Wert für Vegetation angehoben wird. Zwischen 700 und 780 nm nimmt Ashigrain den größeren Wert aus dem an die Farbe angepassten Spektrum und dieser Schätzung. Es ist ein ausgewiesenes Ersatzmodell, keine Messung.
  • Das Tageslichtspektrum jenseits von 830 nm, wo die CIE-Tageslichttabellen enden. Ashigrain setzt es mit einem Schwarzen Strahler fort.
  • Benutzerdefinierte Szenenlichter. Die Belichtung der Infrarotschicht hängt von der Farbe jedes Pixels ab, der die schnelle Berechnung je Pixel weniger genau folgt als bei jedem anderen Film.
  • Der Belichtungsindex. Kodak gibt nur eine Luftbildfilm-Empfindlichkeit an.
  • Die Farbstoffkurven sind als vorläufige Daten abgedruckt.
  • Die Schärfe (MTF) je Schicht. Das Datenblatt enthält eine einzige Kurve, die Ashigrain auf alle drei Schichten anwendet.
  • Die Körnigkeit in Abhängigkeit von der Dichte. Abgedruckt ist nur der einzelne Wert 23, daher skaliert Ashigrain ihn mit der Dichte.
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Ashigrain nimmt eine Lichthofschutz-Unterschicht an. Lichthofstärke, -radius, Gewichte je Schicht und Bloom sind nicht gemessen.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm. Es sind keine Kurven veröffentlicht, daher verwendet Ashigrain seinen generischen Umkehrfilm-Push.
  • Die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken) jeder Schicht und die standardmäßige Schichtwechselwirkung.
  • Die Kennlinien jenseits des im Diagramm dargestellten Belichtungsbereichs.
  • Die Lichthofstärke bei entferntem Lichthofschutz und die Weichheit der Bloom-Schwelle.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Die Kornkalibrierung verwendet eine modellierte Körnigkeitskurve. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.023 (10 cycles/mm, verglichen mit der einzelnen Kurve). Die Vergleiche betreffen die eigenen Daten des Films, nicht die Infrarotschätzung. Siehe die Filmdetails zu Kodak Aerochrome III 1443.

Technicolor Process II

Charakter. Ein vom System inspiriertes Zweifarbenmodell, keine Reproduktion von Process II. Im Zweifarbenverfahren von Technicolor schickte ein Strahlteilerprisma das Licht durch ein rotes und ein grünes Filter auf zwei Schwarzweißauszüge; die Auszüge wurden auf getrennte Streifen kopiert, das Silber entfernt und die Streifen eingefärbt (der Rotauszug grün, der Grünauszug rot) und Rücken an Rücken verklebt. Mit zwei Farben ließen sich Blau, Violett und Gelb nicht wiedergeben. Ashigrain folgt dem: eine eingeschränkte Palette aus Rot- und Orangetönen und Blaugrün, in der Blau blaugrün und Gelb orange wird. Die Negative sind als „Technicolor No. II“ dokumentiert, zum Beispiel The Toll of the Sea (1922).

Daten. In keiner von Ashigrain verwendeten Quelle gibt es eine Kennlinie, spektrale Empfindlichkeit, ein Farbstoffspektrum, eine MTF oder eine Kornmessung von Process II. Jede Kurve ist aus benannten Annahmen erzeugt, gestützt auf die qualitativen Beschreibungen des George Eastman Museum und von filmcolors.org. Empfindlichkeit (EI 16), Lichtabstimmung und Format sind ebenfalls Annahmen.

Abstimmungslicht. 5500 K Tageslicht (CIE D55), eine Annahme. Im Modus Umkehrfilm gibt es keine Lichtbestimmung, daher hinterlässt ein vom Tageslicht abweichendes Szenenlicht einen Farbstich.

Formate. 35 mm, eine Annahme. Startet mit Super 35 (4-perf).

Modus. Umkehrfilm (Standard) oder Scan. Die fertige Kopie wird direkt gezeigt.

Kombination mit Kopierfilmen. Wird direkt als projizierte Zweifarbenkopie betrachtet, ohne Kopierstufe.

Modellhinweise.

  • Jede Kurve: eine Tonkurve für beide Auszüge, die Rot- und Grünempfindlichkeit sowie der Grün- und der Rotfarbstoff sind benannte Annahmen. Die Farbstoffe wurden so gewählt, dass Grau möglichst neutral kopiert wird.
  • Zwei Auszüge in einem Dreischichtenmodell. Das Verfahren hat nur einen Rot- und einen Grünauszug, daher kopiert Ashigrain den Grünauszug in die dritte Schicht und gibt ihr keinen Farbstoff, und es gibt keine Wechselwirkung zwischen den Schichten.
  • Die Schärfe. Es gibt keine Daten, daher verwendet Ashigrain die MTF des Vision3 50D (5203).
  • Die Körnigkeit. Es gibt keine Daten, daher verwendet Ashigrain die Körnigkeitskurve des Ektachrome 100D (5294).
  • Die Art der Lichthofschutzschicht. Es ist keine angegeben, daher verwendet Ashigrain die Stärke für keine Lichthofschutzschicht. Lichthofstärke, -radius und Bloom sind nicht gemessen.
  • Push und Pull bei Umkehrfilm, mit Ashigrains generischem Umkehrfilm-Push.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes, die Weichheit der Bloom-Schwelle und die Korngröße (Größe der Farbstoffwolken).

Datenblattvergleich. Der Tonwertvergleich hat keine Bewertung: Es gibt keine veröffentlichte Kurve, daher lassen sich die Kurven mit keiner vergleichen. Korn liegt im Zielbereich, verglichen mit der übernommenen Kurve des Ektachrome 100D. Die größte Schärfedifferenz beträgt 0.033 (Blau, 10 cycles/mm), verglichen mit der übernommenen MTF des Vision3 50D. Siehe die Filmdetails zu Technicolor Process II.

Die Wahl eines Aufnahmematerials wählt seinen Standard-Kopierfilm. Wähle im Modus Positivkopie mit Kopierfilm einen anderen.

Kodak Vision Color Print Film 2383

Charakter. Kodaks Standard-Farbkopierfilm, Prozess ECP-2D. Er ist der Standard-Kopierfilm für die Kodak-Negative. Beim Laborzielwert wird das LAD-Feld auf eine visuelle Dichte von 1.0 kopiert (Status A R 1.09, G 1.06, B 1.03). Das Schwarz erreicht eine Status-A-Dichte von etwa 4.1.

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-2383t (überarbeitet 3-05). Kennlinien anhand des überarbeiteten Datenblatts 3-22 gegengeprüft (der Hauptteil der Kurven; die Füße der roten und grünen Kurve und die Schultern nur aus dem Datenblatt von 2005); spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte, MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie. Er wird verwendet, wenn sich ein Negativ im Modus Positivkopie befindet.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Kodak Vision3 50D, 250D, 200T und 500T, Vision2 Expression 500T, Portra 800, Pro 400H, Ektar 100 und Aerocolor IV (die letzten vier starten im Modus Scan). Er kann für jedes andere Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die spektrale Minimaldichte, die für die Projektion verwendet wird. Sie wird aus den Farbstoffkurven abgeleitet.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Das Datenblatt nennt Lampe und Filter, druckt aber kein Spektrum ab, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200K.
  • Das Spektrum der Projektorlampe. Die Farbstoffkurven sind für eine Xenon-Bogenlampe normiert, deren Spektrum nicht abgedruckt ist, daher verwendet Ashigrain CIE D55.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes. Keine Quelle nennt einen Wert, daher fügt Ashigrain dem Bild auf der Leinwand 0.1 % des Weiß bei leerem Bildfenster hinzu, etwa 1000:1 zwischen klarem Film und Schwarz. Das hebt die tiefsten Schwärzen leicht an und lässt sie eher als dunkles Grau denn als dunkle Farbe erscheinen.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision Color Print Film 2383.

Fujifilm Eterna-CP 3513DI

Charakter. Fujifilms Farbkopierfilm zum Kopieren von Fujifilm-Negativen, Prozess ECP-2B, auf Polyesterträger. Er ist der Standard-Kopierfilm für die Eterna-Negative. Fujifilm druckt für ihn keine Körnigkeit ab. In Ashigrain sind seine Kopien weicher und weniger gesättigt als die des 2383, am deutlichsten bei Blautönen: Ein gesättigtes Blau oder ein blauer Himmel behält etwa 40 bis 65 % seiner Buntheit (2383: etwa 75 bis 95 %) und verschiebt sich im Farbton um etwa 30 Grad (2383: etwa 5 bis 20 Grad). Das folgt aus dem Datenblatt: Seine Farbstoffe absorbieren zwei- bis dreimal so viel von den benachbarten Farben wie die des 2383, und sein Grün- und Blaukontrast ist geringer. Diese Farbstoffreaktion prägt die charakteristische Farbwiedergabe der Kopie.

Daten. Fujifilm Motion Picture Film Manual KB-0707E. Kennlinien gegengeprüft; spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte und eine Rechteckwellen-Antwort (CTF) aus dem Handbuch. Es ist keine Körnigkeit abgedruckt.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Fujifilm Eterna 250D, Eterna 500 und Eterna Vivid 500. Er kann für jedes andere Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt, daher gleicht Ashigrain die Kopie wie ein Labor über die Kopierbelichtung auf Grau ab: Die automatische Lichtbestimmung über die Graukarte kopiert eine simulierte Graukarte der Szene auf ein neutrales Grau auf der Leinwand (visuelle Dichte 1.0). Die Farbstoffe der Kopie bleiben so, wie das Datenblatt sie angibt. Kopierlicht R, G und B verschieben diese Lichtbestimmung, um anders zu kopieren.
  • Die Richtung der abgedruckten Verschiebung um 1.0 log H zwischen der grünen und der blauen Kennlinie. Das Datenblatt gibt sie nicht an. Die Lichtbestimmung über die Graukarte gleicht sie aus, daher verändert sie die lichtbestimmte Kopie nicht.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Das Datenblatt druckt die Belichtungsbedingungen ab, aber kein Spektrum.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes. Keine Quelle nennt einen Wert, daher fügt Ashigrain dem Bild auf der Leinwand 0.1 % des Weiß bei leerem Bildfenster hinzu, etwa 1000:1 zwischen klarem Film und Schwarz. Das hebt die tiefsten Schwärzen leicht an und lässt sie eher als dunkles Grau denn als dunkle Farbe erscheinen.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Fujifilm Eterna-CP 3513DI.

Kodak B&W Print Film 2302

Charakter. Kodaks blauempfindlicher Schwarzweiß-Kopierfilm für Verleihkopien, auf einem 120 µm dicken ESTAR-Träger (Polyester), entwickelt in D-97. Er ist der Standard-Kopierfilm für die Schwarzweiß-Negative. Ashigrain verwendet die Kurve des Datenblatts für 3½ Minuten (Gamma etwa 2.2, visuell), eine von fünf abgedruckten Entwicklungszeiten; Kodak empfiehlt ein Kontrollgamma von 2.4 bis 2.6 (Status A).

Daten. Technische Daten von Kodak H-1-2302 (überarbeitet 3-26). Kennlinien gegengeprüft (zwei Durchgänge über dasselbe Diagrammbild); spektrale Empfindlichkeit, MTF und ein Körnigkeitsdiagramm (über einer relativen Belichtungsachse) aus dem Datenblatt. Ein Silberbild hat keine Farbstoffkurven, und es ist kein RMS-Körnigkeitswert abgedruckt.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie. Er wird verwendet, wenn sich ein Negativ im Modus Positivkopie befindet.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Eastman Double-X 5222, Kodak T-Max P3200, Ilford Ortho Plus und NK-2. Er kann auch für jedes Farbnegativ gewählt werden: Er ist blauempfindlich (380 bis 495 nm laut Abdruck), daher zeichnet er ein Farbnegativ hauptsächlich über dessen Gelbfarbstoffschicht und orange Maske auf, und die Kopie hat eine orthochromatische Tonwiedergabe mit dunklen Rottönen (siehe Kombination mit Kopierfilmen). Die separaten Regler Kopierlicht R, G und B werden bei ihm nicht verwendet; Kopierdichte verschiebt die Lichtbestimmung.

Modellhinweise.

  • Das Silberbild wird mit neutraler spektraler Dichte modelliert.
  • Die spektrale Empfindlichkeit jenseits von 500 nm. Der Film ist blauempfindlich (laut Datenblatt 380 bis 495 nm), und das Diagramm endet dort.
  • Der Kontrast bei anderen Entwicklungszeiten. Nur die Kurve für 3½ Minuten ist modelliert.
  • Die Lichtbestimmung der Schwarzweißkopie. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt, daher legt die Lichtbestimmung über die Graukarte das gemessene Grau auf eine visuelle Dichte von 1.0.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Das Datenblatt gibt Kopiereinstellungen an, aber kein Spektrum von Lampe oder Filter.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Kodak B&W Print Film 2302.

Svema TsP-8R

Charakter. Svema TsP-8R (Свема ЦП-8Р) ist der sowjetische Farbkopierfilm zum Kopieren von Svema-LN-9-Negativen, entwickelt im kalten Farbpositivprozess von Svema (18 bis 22 °C). Er ist der Standard-Kopierfilm für LN-9. Wie für LN-9 gibt es für ihn kein Datenblatt mit Kurven: Seine drei Farbstoffe sind aus einer Abbildung in Konovalov 1997 digitalisiert, und seine Kennlinien und spektralen Empfindlichkeiten sind aus sowjetischen Handbüchern rekonstruiert (Konovalov 1997, Гордийчук & Пелль 1979, Иофис 1980). Die Empfindlichkeiten folgen den allgemeinen Aussagen der Handbücher über sowjetische Positivfilme, nicht Daten speziell zum ЦП-8Р.

Daten. Kennlinien und spektrale Empfindlichkeit rekonstruiert. Farbstoffdichte gegengeprüft (aus der Abbildung in Konovalov 1997 digitalisiert und mit einer zweiten Nachzeichnung abgeglichen). Keine MTF und keine Körnigkeit.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Svema LN-9 und DS-5M. Er kann für jedes andere Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die oben beschriebenen rekonstruierten Kennlinien und spektralen Empfindlichkeiten.
  • Die Menge jedes Farbstoffs. Die Farbstoffkurven sind ohne Neutralkurve abgedruckt, daher werden ihre Skalierungen wie abgedruckt übernommen.
  • Die spektrale Minimaldichte, die für die Projektion verwendet wird. Es ist kein Spektrum des Trägers oder der Minimaldichte abgedruckt.
  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Die Quellen enthalten keines.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes, wie bei den anderen Kopierfilmen.

Datenblattvergleich. Der Tonwertvergleich hat keine Bewertung, weil die Kurven rekonstruiert sind. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Svema TsP-8R.

Kodak Vision Premier Color Print Film 2393

Charakter. Kodaks Premium-Farbkopierfilm, Prozess ECP-2B. Seine Maximaldichte liegt bei etwa 5.3 bis 5.5 Status A, höher als die des 2383, daher liefert er tiefere Schwärzen und ein kontrastreicheres projiziertes Bild.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Kein Negativ verwendet ihn als Standard-Kopierfilm. Er kann für jedes Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Es ist kein Laborzielwert abgedruckt, daher gleicht Ashigrain die Kopie wie ein Labor über die Kopierbelichtung auf Grau ab: Die automatische Lichtbestimmung über die Graukarte kopiert eine simulierte Graukarte der Szene auf ein neutrales Grau auf der Leinwand (visuelle Dichte 1.0). Die Farbstoffe der Kopie bleiben so, wie das Datenblatt sie angibt. Kopierlicht R, G und B verschieben diese Lichtbestimmung, um anders zu kopieren.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Das Datenblatt druckt die Belichtungsbedingungen ab, aber kein Spektrum.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes. Keine Quelle nennt einen Wert, daher fügt Ashigrain dem Bild auf der Leinwand 0.1 % des Weiß bei leerem Bildfenster hinzu, etwa 1000:1 zwischen klarem Film und Schwarz. Das hebt die tiefsten Schwärzen leicht an und lässt sie eher als dunkles Grau denn als dunkle Farbe erscheinen.

Datenblattvergleich. Die Tonwerte stimmen innerhalb des angegebenen Kalibrierungsziels mit den Quellkurven überein. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Kodak Vision Premier Color Print Film 2393.

Eastman EXR Color Print Film 5386

Charakter. Kodaks EXR-Farbkopierfilm, Prozess ECP-2B, mit rem-jet-Rückschicht und Kunstlicht-Kopierabstimmung; 7386 (Triacetat) sowie 2386 und 3386 (ESTAR) sind dieselbe Emulsion auf anderen Trägern. Die Schwärzen erreichen etwa 3.85 bis 3.97 Status-A-Dichte. Er ist der Standard-Kopierfilm für Eastman Color Negative 5247. Der Laborzielwert des Datenblatts ist Status A R 1.10, G 1.06, B 1.03 für einen Xenon-Projektor.

Daten. Technische Daten H-1-5386 von Kodak (Februar 1999). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (Cyan, Magenta und Gelb mit einer visuell neutralen Dichte), R/G/B-MTF und Körnigkeit aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Eastman Color Negative 5247. Er kann für jedes andere Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Auf den Laborzielwert des Datenblatts kopiert, wirkt das Szenengrau unter dem Projektor von Ashigrain leicht bläulich (b* −1.1), daher berechnet Ashigrain den Zielwert stattdessen auf ein visuelles Neutral. Der Zielwert des Datenblatts bleibt die Referenz für die Farbstoffe.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Die Quellen enthalten keines, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200K.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes, wie bei den anderen Kopierfilmen.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Eastman EXR Color Print Film 5386.

Agfa CP30 Colour Print Film

Charakter. Farbkopierfilm von Agfa-Gevaert für Projektionskopien, entwickelt in ECP-2 (einschließlich der Variante ECP-2E). Er ist auf einen 120 µm dicken Gevar-Polyesterträger gegossen, mit einer Lichthofschutzschicht zwischen Emulsion und Träger statt rem-jet, und hat eine Kunstlicht-Kopierabstimmung. Die Schwärzen erreichen etwa 3.78 bis 3.95 Dichte, wo die abgedruckten Kurven enden. Er ist der Standard-Kopierfilm für die drei Agfacolor-Negative. Das Datenblatt nennt Laborzielwerte von Status A R 1.15, G 1.05, B 1.05 für eine Xenon-Abstimmung.

Daten. Produktinformation und technische Daten zu Agfa CP30 Colour Print Film (17. Oktober 2011). Kennlinien, spektrale Empfindlichkeit, Farbstoffdichte (Cyan, Magenta und Gelb für ein Neutral bei Dichte 3.00) und R/G/B-MTF aus dem Datenblatt, ohne Gegenprüfung. Sein Körnigkeitsdiagramm hat keine abgedruckte Skala und wird nicht verwendet.

Formate. Kopierfilme folgen dem Format des Negativs.

Modus. Nur Positivkopie.

Kombination mit Kopierfilmen. Standard-Kopierfilm für Agfa Agfacolor Portrait XPS 160, Optima II 100 und Ultra 50. Er kann für jedes andere Negativ gewählt werden, Farbe oder Schwarzweiß.

Modellhinweise.

  • Die Status-A-Zieldichten für das Kopieren des Szenengraus. Auf den Laborzielwert des Datenblatts kopiert, wirkt das Szenengrau leicht grünlich und bläulich (a* −2.6, b* −1.5), daher berechnet Ashigrain den Zielwert stattdessen auf ein visuelles Neutral. Der Zielwert des Datenblatts bleibt die Referenz für die Farbstoffe.
  • Die Status-A-Dichten des Farbstoff-Referenzneutrals. Das Datenblatt druckt die Farbstoffe für ein Neutral bei Dichte 3.00 ab, aber nicht dessen Status-A-Dichten je Kanal.
  • Die Grün-MTF ist als flache Linie bei etwa 98 % abgedruckt und wird wie abgedruckt übernommen.
  • Das Spektrum der Kopierlampe. Die Quellen enthalten keines, daher verwendet Ashigrain einen Schwarzen Strahler mit 3200K.
  • Das Streulicht des projizierten Bildes, wie bei den anderen Kopierfilmen.

Datenblattvergleich. Die Tonwertabweichung wird ohne Bewertung angegeben, weil es keine Schätzung des Digitalisierungsfehlers gibt. Korn und Schärfe werden bei Kopierfilmen nicht verglichen. Siehe die Filmdetails zu Agfa CP30 Colour Print Film.

Marken

Der folgende Rechtstext zu Marken und zur fehlenden Verbindung mit den Markeninhabern bleibt auf Englisch.

Film names are used only to identify the film whose published data each emulation is based on. They are trademarks of their owners: Kodak, Vision, Vision2, Vision3, Ektachrome, Kodachrome, Portra, T-Max, Tri-X, Eastman, Double-X, Ektar, EXR, Aerocolor and Aerochrome (Eastman Kodak Company; the Portra 800, T-Max P3200 and Ektar 100 datasheets are published by Kodak Alaris, which uses the Kodak marks under licence); Fujifilm, Eterna, Velvia, Fujichrome and Astia (FUJIFILM Corporation); Agfa, Agfachrome and Agfacolor (Agfa-Gevaert AG; the Agfa CP30 print film is a product of Agfa-Gevaert N.V.); Ilford (HARMAN technology Limited, also for Ortho Plus); Foma and Fomapan (FOMA BOHEMIA); Polaroid and Polacolor (Polaroid Corporation). Svema is named only to identify the Svema films, DS-5M is named only to identify the DS-5M film, NK-2 is named only to identify the NK-2 film, and Technicolor is named only to identify the Technicolor process; no source names the owner of these trademarks, which belong to their respective owners. Ashigrain is not affiliated with or endorsed by any of them.